Eishockey Steelers siegen bei der Generalprobe

Alexander Preibisch traf in Unterzahl.
Alexander Preibisch traf in Unterzahl. © Foto: Helmut Pangerl
js 10.09.2018

Olten. Mit einem 2:1-Sieg beim schweizer Zweitligisten EHC Olten beenden die Bietigheim Steelers ihre Vorbereitung auf die bevorstehende Saison in der Deutschen Eishockey-Liga 2 (DEL 2). Besonders tat sich sich noch einmal Torhüter Ilya Sharipov hervor, der wie zuvor am Freitag sein Kontrahent Sinisa Martinovic, noch einmal 60 volle Minuten bekam, um sich zu zeigen. Mit einer starken Leistung half er mit, dass die Steelers lange Zeit ohne Gegentor da standen und letztlich auch gewannen.

Wie am Freitag gegen Oberliga-Nord-Meister Tilburg blieb das  erste Drittel torlos. Und wie am Freitag Dennis Swinnen musste auch in Olten ein Bietigheimer Akteur als Vorsichtsmaßnahme frühzeitig unter die Dusche. Tyler McNeely war gegen den Torpfosten geflogen, hatte sich einen ordentlichen Pferdekuss zugezogen.

Den Torreigen eröffnete dann schließlich Max Lukes in der 35. Minute. Mit der knappen Führung und noch einem Spieler weniger ging es dann ins Schlussdrittel. Benjamin Hüfner wurde ebenfalls vorsichtshalber frühzeitig rausgenommen. „Niemand sollte sich so verletzen, dass sein Einsatz zum Saisonstart gefährdet wäre“, begründete Steelers-Geschäftsführer Volker Schoch die Maßnahme. In den letzten 20 Minuten kassierten die Steelers dann auch noch früh eine Strafe. Doch dem pfeilschnellen Alexander Preibisch gelang, was ihm am Freitag noch Ende des ersten Drittels verwehrt geblieben war – er traf in der 45. Minute in Unterzahl. „Beide Tore waren toll herausgespielt“, freute sich Schoch über die spielerischen Qualitäten des Teams. Die Gastgeber konnten – auch dank Sharipov – in der 53. Minute nur noch durch Bryce Gervais verkürzen. Ansonsten hielten sich die Steelers schadlos und retteten den Vorsprung über die Zeit. „Es ist wichtig, dass wir mit einem Sieg die Vorbereitung beenden. Wir sind rundum zufrieden. Aber am Freitag gegen Deggendorf, das wird schon noch einmal eine andere Geschichte“, fasste Schoch zusammen.

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