Freiburg Steelers

CLAUS PFITZER 04.10.2016

Sechstes Saisonspiel in der DEL 2, sechster Sieg: Die Bietigheim Steelers setzten sich  im Spitzenspiel gegen den  großen Widerstand der Wölfe Freiburg durch  und gewannen vor 2308 Zuschauern mit 3:1 (1:1, 0:0, 0:2). Damit führt das Team von Trainer Kevin Gaudet weiter die Tabelle an.

Dass es Mannschaften gibt in der Liga, die die Übermannschaft aus der EgeTrans-Arena durchaus in Schwierigkeiten bringen können, zeigten schon am Freitag die Eispiraten Crimmitschau mit ihrem mutigen Spiel nach vorne, ihrem frühen Angreifen und ihrer starken Defensive. Auch die Freiburger wehrten sich im baden-württembergischen Derby gegen den Favoriten mit viel Einsatz und Leidenschaft. Schon in der sechsten Minute gerieten die Steelers in Rückstand. Es war das erste Mal in der laufenden Spielzeit. Christian Billich überwand nach einem Konter und einem Zuspiel seines Bruders Steven Billich Sinisa Martinovic im Steelers-Tor, der wieder seinen Stammplatz eingenommen hatte, nachdem am Freitag gegen Crimmitschau Andreas Mechel randurfte. Nicht dabei waren aufgrund von Blessuren die Verteidiger Bastian Steingroß und Andreas Schwarz. Kurz nach dem 1:0 hatte Niko Linsenmayer die Riesenchance zum 2:0. Das verhinderte Martinovic mit einer tollen Parade.

Ausgleich nach Videobeweeis

Die Steelers mühten sich bis in die letzte Minute des ersten Drittel um den Ausgleich. Erst sieben Sekunden vor der Pausensirene gelang Renè Schoofs das 1:1. Schoofs hatte den Puck nach einem Schuss von Robin Just über die Linie gestochert. Zu diesem Ergebnis kam Schiedsrichter Carsten Lenhart aufgrund des Videobeweises.

Im Mittelabschnitt waren die Bietigheimer dominanter und hatten auch etliche Torchancen, sie brachten den Puck aber nicht an Schlussmann Lukas Mensator vorbei.  Im Schlussdrittel  hatte die Defensive der Bietigheimer zum Teil Schwerstarbeit zu verrichten.

Als sich auf dem Freiburger Eislangsam die Verlängerung näherte, nutzten die Bietigheimer eine  Überzahl zum Führungstor. Nachdem Tobias Bräuner in der 57. Minute auf die Strafbank gefahren war, benötigten die Gäste 37 Sekunden im Powerplay, bis sie sich die Wölfe zurecht gespielt hatten. Frèdèric Cabana schloss die Kombination zum 2:1 ab. Als Freiburgs Torhüter Mensator in der Schlussminute einem Feldspieler Platz gemacht hatte, erzielte Shawn Weller mit einem Empty-Net-Tor den 3:1-Endstand. Claus Pfitzer

So spielten sie: Freiburg – Bietigheim 1:3 (1:1, 0:0, 0:2). Tore: 1:0 Billich (6.), 1:1 Schoofs (20.), 1:2 Cabana (57./Überzahl), 1:3 Weller (60./Empty Net); Zuschauer: 2308; Schiedsrichter: Carsten Lenhart (Kassel), Strafminuten: 10 (5 Strafen) – 20 (6 Strafen).

So spielten Sie:

Oberliga: Mannschaft 1 : Mannschaft 2

3:1

Torschützen: Spieler 1 (40.), Spieler 2 (45.), Spieler 3 (70.), Spieler 4 (80.)