Fußball Spitzenteam kommt in den Fautenhau

Aspach / sim 10.11.2018

Ein Highlight jagt in der Dritten Liga das andere. Nach Eintracht Braunschweig, dem deutschen Meister von 1967, schaut nun der nächste Traditionsklub bei der SG Sonnenhof Großaspach vorbei. Sonntag (14 Uhr) treffen die Kicker von Trainer Florian Schnorrenberg auf Preußen Münster. Vor der Saison als einer der ersten Abstiegskandidaten gehandelt, sind die Westfalen die große Überraschung der Liga und schärfster Verfolger von Spitzenreiter VfL Osnabrück.

„Münster ist eine Mannschaft mit enormer individueller Klasse im Kader. Sie verfügen über ein tolles Umschaltspiel und haben mit Dadashov, Rühle, Kobylanski und Klingenburg Spieler in den Reihen, die jederzeit den Unterschied in dieser Liga ausmachen können“, analysiert Schnorrenberg den Gegner. Drei der Genannten führen die interne Torschützenliste der Münsteraner an. Stürmer Rufat Dadashov hat bislang sechs Treffer erzielt und einen so guten Lauf, dass er in die aserbaidschanische Nationalmannschaft berufen wurde.

Torgefährliches Mittelfeld

Der aus Schalke gekommene René Klingenburg und der Deutsch-Pole Martin Kobylanski sind die Antreiber im Preußen-Mittelfeld und mit fünf und vier Treffern auch noch richtig torgefährlich. Tobias Rühle dürfte noch jeden Grashalm in der Mechatronik-Arena kennen, absolvierte er doch 107 Partien im Trikot der SG Sonnenhof von 2013 bis 2016 In Westfalen blühte der schon mehrfach als gescheitertes Talent abgestempelte Stürmer noch einmal richtig auf, erzielte in der laufenden Saison bislang aber erst einen Treffer.

„Fakt ist, dass Münster nun seit sieben Spielen ungeschlagen und aktuell Tabellenzweiter ist. Es wird auf jeden Fall eine große Aufgabe für uns“, ist sich Schnorrenberg der Schwere der anstehenden Aufgabe bewusst. „Wir wollen natürlich vor heimischer Kulisse punkten, am liebsten dreifach. Dafür benötigen wir eine ausnahmslose Top-Leistung und vor allem zwei gute Halbzeiten“, fährt der SG-Trainer fort. Gegen Braunschweig hatte das zuletzt nicht so gut geklappt. Aufgrund der deutlich überlegenen ersten Hälfte hätten die Gäste den Sieg eigentlich verdient gehabt.

Immerhin kann Schnorrenberg eventuell wieder auf Jonas Meiser, Jeff-Denis Fehr, Jannes Hoffmann und Stephane Mvibudulu zurückgreifen, die sich zuletzt im Aufbautraining befanden und immer näher an die Mannschaft heranrücken. Ganz sicher verzichten muss der SG-Trainer auf Nicolas Jüllich (Leistenverletzung), Marco Hingerl (Abriss des Oberschenkelmuskels) und Verteidiger Dan-Patrick Poggenberg (Innenbandriss).

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel