Fußball SGV sichert vorerst den ersten Platz

Ravensburg / sim 03.12.2018

Die Chancen auf Platz eins der Fußball-Oberliga zu überwintern, stehen für den SGV Freiberg nach dem 3:1-Sieg beim FV Ravensburg gut. Die Mannschaft von Ramon Gehrmann hat nun zwei Punkte Vorsprung auf die Verfolger Göppingen und Reutlingen. Allerdings haben die Reutlinger am kommenden Sonntag (14 Uhr) noch ein Nachholspiel beim Aufstiegsaspiranten Stuttgarter Kickers.

Ravensburg, zum Auftakt der Hinrunde 2:1-Sieger im Freiberger Wasenstadion, wollte den Hinspielerfolg unbedingt wiederholen, um das bisher enttäuschende Abschneiden noch ein bisschen zu relativieren. Deshalb gingen die Oberschwaben früh drauf. Dazu spielte der FVR in der Offensive durchaus einen feinen Ball. Die bis dahin schönste schönste Kombination gab es vor dem 1:0. Maschkour Gbadamassi schickte Felix Schäch auf der linken Seite. Schäch brachte den Ball flach in die Mitte, Rahman Soyudogru ließ geschickt durch und Burhan Soyudogru traf mit rechts ins rechte Kreuzeck. „Ein geiles Tor“, lobte auch Freibergs Trainer Ramon Gehrmann.

Doppelschlag von Sökler

Doch Freiberg brauchte nicht lange, um sich von diesem Rückschlag zu erholen. Zweimal klärten Gbadamassi und Philipp Altmann für Ravensburg klärten zunächst noch im eigenen Fünfmeterraum. Dann ließ der FVR aber Torjäger Marcel Sökler ein wenig zu viel Platz und der machte, was er am liebsten macht - Tore schießen. In der 26. Minute flankte Patrick Fossi von der rechten Seite, Sökler traf flach links zum 1:1. Keine Minute später die selbe Kombination von der anderen Seite. Fossi flankte dieses Mal hoch, Sökler köpfte unbedrängt zum 2:1 für Freiberg ein.

Aber auch die Oberschwaben waren nicht so einfach vom Ziel, die letzten drei Punkte des Jahres 2018 zu holen, abzubringen. Der FVR spielte munter mit, zumeist auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer. Dies zahlte sich in der 51. Minute beinahe aus, als Maximilian Rohr, zuletzt zweimal Torschütze auf der anderen Seite, nach einem Freistoß von Burhan Soyudogru beinahe ein Eigentor unterlief. Nach gut 65 Minuten waren die Freiberger aber kurz vor der Vorentscheidung. Sökler traf aus kurzer Distanz jedoch nur den Pfosten, Hakan Kutlu schoss den Ball freistehend hoch drüber - noch. Denn in der 83. Minute war Kutlu schneller am Ball als Sebastian Reiner und traf mit links rechts unten zum 3:1 - die Entscheidung. „20 Minuten lang mussten wir die eine oder andere brenzlige Situation überstehen, aber wir sind im Pokal-Viertelfinale und Erster in der Liga, darauf können wir stolz sein“, freute sich Gehrmann am Ende.

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