Frauenhandball SG BBM will ins Final Four

Das Pokalviertelfinale wird für die SG BBM Bietigheim und Kapitänin Karolina Kudlacz-Gloc, die hier von gleich drei Buxtehuderinnen angegriffen wird, kein Spaziergang.
Das Pokalviertelfinale wird für die SG BBM Bietigheim und Kapitänin Karolina Kudlacz-Gloc, die hier von gleich drei Buxtehuderinnen angegriffen wird, kein Spaziergang. © Foto: Martin Kalb
Jan Simecek 09.01.2019

Die Handballerinnen der SG BBM Bietigheim tanzen weiterhin auf drei Hochzeiten. Nach dem EHF-Cup-Auftakt gegen das norwegische Team Storhamar Handball Elite steht nun schon die nächste sehr wichtige Begegnung ins Haus. Gegen den Buxtehuder SV geht es an diesem Mittwoch ab 20 Uhr in der Sporthalle am Viadukt um den Einzug ins Final Four des DHB-Pokals.

Gleichermaßen groß war die Freude am vergangenen Samstag bei Spielerinnen, Verantwortlichen und Fans der SG BBM über den gelungenen Auftaktsieg im Europapokal, als in der Bietigheimer Viadukthalle die starken Norwegerinnen von Storhamar Handball Elite vor knapp 1000 Zuschauern mit 28:25 bezwungen wurden. Doch zum Ausruhen bleibt danach keine Zeit. Denn innerhalb von zehn Tagen stehen vier wichtige Partien an, davon an diesem Mittwoch im Viertelfinale des DHB-Pokals gleich eines der wichtigsten für das Team von Martin Albertsen. Zum dritten Mal in Folge wollen die Bietigheimerinnen in das Endturnier des Deutschen Handball Bundes (DHB) mit Halbfinale und Finalspielen einziehen. Das findet nämlich am 25. und 26. Mai wieder quasi vor der Haustüre, in der Porsche Arena in Stuttgart, statt.

Der Viertelfinalgegner, der Buxtehuder SV, ist beileibe kein Unbekannter. In der Vorrunde der Bundesliga traf man bereits am 27. Oktober vor dem Toren Hamburgsaufeinander, wobei der deutsche Vizemeister, die SG BBM Bietigheim, mit einem 30:24-Sieg die Punkte aus dem hohen Norden entführte. In der Liga steht die Mannschaft von Trainer Dirk Leun nach neun absolvierten Spielen mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 9:9 auf Platz acht der Tabelle. Im laufenden Pokalwettbewerb setzten sich die Nordlichter in der zweiten Runde bei HL Buchholz 08-Rosengarten mit 29:19 durch. In der dritten Runde gewann der Pokalsieger der Jahre 2015 und 2017 auswärts bei der HSG Bensheim/Auerbach mit 29:25.

Vom Sieg Sieg seines Teams in der Vorrunde der Bundesliga lässt sich SG-Trainer Martin Albertsen allerdings nicht blenden. „Wir müssen gegen Buxtehude wieder unsere Topleistung abrufen, um erfolgreich zu sein. Wir wissen, dass das Team ein unangenehmer Gegner sein kann.“ Zumal er eben das Problem der Dreifachbelastung hat und einige Spielerinnen, beispielsweise wegen der Verletzung von Rechtsaußen Daniela Gustin und dadurch fehlenden Alternativen, durchspielen müssen. Andere, wie Abwehrchefin Maura Visser, werden immer wieder bewusst geschont.

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