Eishockey Schoch hofft auf Lösung in Garmisch

Bietigheim-Bissingen / cp 18.05.2018

Noch hat Volker Schoch, der Geschäftsführer der Bietigheim Steelers, die Hoffnung, dass der Finalgegner SC Riessersee eine Lösung finden wird und sich innerhalb der Frist von einer Woche um eine Lizenz für die kommende Saison in der Deutschen Eishockey-Liga 2 (DEL 2) bewirbt. Am Mittwoch hatte die DEL 2 bekannt gegeben, dass der SCR nicht am Lizenzierungsverfahren teilnehmen werde (die BZ berichtete). „Ich hoffe, dass die Fans und die Kommune einen Weg finden, die DEL 2 auch in der kommenden Saison zu stemmen. Ich wünsche mir, dass der Standort Garmisch-Partenkirchen erhalten bleibt“, so Schoch. „Dass dort viel Geld gebraucht wird, war bekannt. Aber mit solchen Ausmaßen war nicht zu rechnen“, sagt der Steelers-Geschäftsführer. Sollte der SCR tatsächlich nicht mehr in der DEL 2 antreten, wäre der sportliche Absteiger Bayreuth Tigers der erste Nachrücker, um auf die Anzahl von 14 Mannschaften zu kommen. Beim SC Riessersee hatte Hauptgesellschafter Udo Weisenburger öffentlich gemacht, dass er aus seinem Privatvermögen in drei Jahren 1,5 Millionen Euro in den SCR gesteckt und mit seiner Firma als Sponsor den Verein unterstützt habe. Damit sei jetzt Schluss. Er beklagt vor allem die Misswirtschaft unter dem ehemaligen Geschäftsführer Ralf Bader.

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