Ringen RSV-Ringer mit Heimsieg

bz 11.09.2018

Mit dem 24:7-Sieg gegen den Aufsteiger SV Fellbach feierten die Oberliga-Ringer des RSV Benningen einen gelungenen Saisonauftakt.  Damit steht die RSV-Riege um Trainer Jens Barth nach dem ersten Kampf an der Tabellenspitze der Oberliga Württemberg.

 „Besser hätte es heute fast nicht laufen können. Ich bin mit den Leistungen aller Athleten sehr zufrieden. Dieser Sieg ist für uns extrem wichtig, die Oberliga ist in dieser Saison sehr stark besetzt“, sagte RSV-Trainer Jens Barth. Viel Lob erhielt Neuzugang Stoyko Rusev (57 kg/Freistil), der zum Auftakt auf den georgischen Topathleten Ramaz Darchidze traf. Rusev lag bis wenige Sekunden vor Kampfende nur mit 2:8 im Hintertreffen, als er bei einem Angriff gekontert wurde und entscheidend unterlag. Gegen den körperlich starken Routinier Halil Eser kämpfte Vasilije Govedarica (130 kg/griechisch-römisch) konzentriert und siegte am Ende verdient mit 3:2. Erfolgreich war auch Heimkehrer Robin Reißinger (61 kg/griechisch-römisch). Gegen Dennis Seliwerstov ließ Reißinger nichts anbrennen und siegte nach einer Serie von Durchdrehern bereits nach 70 Sekunden technisch überlegen mit 16:0.

Kaum ins Schwitzen kamen im Anschluss Maciej Balawender (98 kg/Freistil) und Philipp Reichert (66 kg/Freistil). Während Balawender die Punkte kampflos kassierte, siegte Reichert bereits auf der Waage, da der Fellbacher Murtuz Magomedov 100 Gramm zu schwer war – die Gastgeber führten zur Pause mit 13:4. Gegen den talentierten Paul Wahl feierte Krzysztof Banczyk (86 kg/griechisch-römisch) in der sechsten Minute beim Stand von 7:2 einen Schultersieg. Kaum war er auf der Matte, da war das ungleiche Duell schon wieder beendet – RSV-Punktegarant Arkadiusz Gucik (71 kg/griechisch-römisch) erwischte den Fellbacher Tobias Rieger gleich zu Beginn mit einem Kopfhüftschwung und wurde bereits nach 36 Sekunden zum Schultersieger erklärt.

Marcel Flick (80 kg/Freistil) hatte mit Pouria Taherkhani eine scheinbar unlösbare Aufgabe vor sich. Flick zeigte aber nur wenig Respekt und ging schnell mit einem Kopfhüftschwung in Führung. Es entwickelte sich ein packendes Duell, an dessen Ende der Benninger beim Stand von 10:10 aufgrund der höheren technischen Wertung zum Sieger erklärt wurde – die Gastgeber führten nun mit 22:4. Im vorletzten Kampf fand Henry Kluge (75 kg/Freistil) gegen Otto-Christian Madejczk nicht zu seiner gewohnten Form und unterlag mit 6:15. Gegen den agilen Moritz-Niklas Wahl stellte Dragan Markovic (75 kg/griechisch-römisch) im letzten Duell einmal mehr seine Klasse unter Beweis und sorgte mit einem 11:4 Punktsieg für einen gelungenen Abschluss. So fiel der Sieg mit dem 27:4 am Ende sehr deutlich aus.