Rudern Roller mit deutschem Boot im Finale

Florian Roller kämpft am Freitag mit dem deutschen Team um WM-Gold.
Florian Roller kämpft am Freitag mit dem deutschen Team um WM-Gold. © Foto: Peter Roller
Plovdiv/Markgröningen / bz 12.09.2018

Der Markgröninger Ruderer Florian Roller hat mit dem Deutschen Leichtgewichts-Doppelvierer bei der Ruder-Weltmeisterschaft in Plowdiw (Bulgarien) das A-Finale erreicht. Im Vorlauf setzte sich das deutsche Boot gleich vom Start weg an die Spitze des Feldes. Über die 2000-Meter-Strecke gelang es dem Team mit Florian Roller, den Vorsprung kontinuierlich auszubauen.

Deutschland gewann den Vorlauf in 5:50,44 Minuten vor der Türkei (5:53,75) und Ungarn (5:56,21). Das zu den Favoriten zählende Team aus Dänemark wurde deutlich geschlagen. Dänemark hatte sich beim Weltcup III in Luzern mit Deutschland noch einen harten Bord an Bord Kampf geliefert. Im deutschen Boot sitzen: Schlagmann Moritz Moos (Mainz), Florian Roller (Stuttgart/Markgröningen), Max Röger (Berlin) und im Bug Joachim Agne (Würzburg)

Favorit Italien setzt sich durch

Im zweiten Vorlauf wurde das Team aus Italien seiner Favoritenrolle ebenfalls gerecht. Auch das Team Italien fuhr einen klaren Start-Ziel-Sieg nach Hause. Italien gewann in 5:48,03 Minuten vor Tschechien (5:53,39) und Irland (5:53,43). Damit sind Italien und Deutschland direkt ins A-Finale eingezogen. Alle übrigen Boote müssen an diesem Mittwoch über die Hoffnungsläufe ihre Fahrkarten für das Finale lösen.

Im Finale am Freitag (11.30 Uhr) dürfte es dann zu einem Schlagabtausch zwischen Italien und Deutschland kommen. Keines dieser beiden Boote musste im Vorlauf an seine Grenzen gehen. Somit ist ein spannendes Rennen im Leichtgewichts-Doppelvierer wahrscheinlich.

Info Das Finale A aus Plowdiw wird am Freitag live im Internet übertragen.

www.worldrowing.com

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