Eishockey Nostalgie zum runden Geburtstag

Bietigheim-Bissingen / sim 03.11.2018

Wenn am Sonntag (14 Uhr, EgeTrans-Arena) die Legenden der vergangenen 30 Jahre aufs Eis gehen, um den runden Geburtstag der Bietigheim Steelers zu feiern, dann schlägt Geschäftsführer Volker Schoch wohl drei Kreuze. „So ein Spiel zu organisieren ist richtig viel Arbeit“, berichtet er. Und das, obwohl ihm zahlreiche Helfer zur Seite standen. Beispielsweise gehörten der Kommission, die die Teams zusammenstellte, unter anderen der ehemalige Steelers-Stürmer Andreas Naumann und der Ex-Vorsitzende Manfred Nirk an.

Namen waren schnell gefunden. Jeder erinnerte sich an den einen oder anderen Helden der Vergangenheit. 54 wurden es insgesamt. Doch daraus dann zwei spielfähige Mannschaften zu rekrutieren, kostete viel Zeit und noch mehr Anrufe. Manch einer war relativ einfach „aufzutreiben“, wie der ehemalige Verteidiger und aktuelle DEL-Schiedsrichter Stephan Bauer. Auch Robert Gratza und Marius Piasecki, die im eigenen Verein als Jugendtrainer tätig sind, waren auf dem kurzen Dienstweg zu erwischen. Bei anderen wurde es schwieriger. Kaum einer kennt ja beispielsweise noch Verteidiger-Urgestein Rolf Menge.

Ganz schwierig wurde es bei ehemaligen Importspielern. Kontakt besteht oft noch oder wieder über die sozialen Netzwerke. Aber spätestens wenn es um die Kosten für den Trip nach Bietigheim ging, wurde es eng.  Mika Segerman, der schussgewaltige Finne, der von 1991 bis 1997 für die Steelers verteidigte, wollte aber auf jeden Fall dabei sein. Notfalls auf eigene Kosten. Das Problem war nur, dass er zwar als Teilnehmer verkündet, aber gar nicht kontaktiert worden war. Der Irrtum war aber schnell ausgeräumt und das Trikot mit der legendären Nummer sechs nachbestellt. Am Ende war jedoch alle Aufregung umsonst, denn Segerman musste am Freitag aus familiären Gründen absagen. 

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