Handball Mehr Druck dank Rückkehrerin Gustin

Die Rechtsaußen der SG BBM Bietigheim, Daniela Gustin, ist wieder dabei.
Die Rechtsaußen der SG BBM Bietigheim, Daniela Gustin, ist wieder dabei. © Foto: Marco Wolf
Von Mathias Schmid 10.10.2018

Für die Bundesliga-Handballerinnen der SG BBM Bietigheim heißt es nach dem Auftakt in die Champions League wieder Bundesliga-Alltag. Auf dem Papier wartet in den Schwaben Hornets Ostfilden eine leichtere Aufgabe als die Norwegerinnen der Vipers Kristiansand, gegen die das Team von Trainer Martin Albertsen am Samstag ein 27:27 erkämpfte. Doch die vergangenen Duelle zeigen: Einfach wird das nicht.

Die Siegesserie der ersten drei Bundesliga-Spieltage soll beim TV Nellingen in jedem Fall fortgeführt werden. In der vergangenen Saison entschied Bietigheim beide Spiele gegen Nellingen für sich. Zu Hause war es mit 32:22 eine klare Angelegenheit, auswärts mit 31:29 dagegen sehr eng. „In Nellingen zu spielen, ist für uns immer eine Herausforderung. Warum, kann ich nicht sagen“, meint Trainer Albertsen. „Die Hornets sehen das als Highlight, gegen die große Schwester zu spielen.“

Außerdem sind die Erwartungshaltungen an die Teams natürlich ganz unterschiedliche. „Die spielen alle Spiele ohne Druck, sie können viel gewinnen. Das kann gefährlich sein, wenn eine Mannschaft so befreit aufspielen kann. Ab und zu läuft das völlig falsch, wenn es aber läuft, ist das sehr gefährlich“, weiß Albertsen. Nach zwei Niederlagen zum Start gab es für die Gastgeberinnen bei der Neckarsulmer SU ein überraschendes 25:22.

Warten auf Kudlacz-Gloc

Während auf der Rechtsaußen-Position der SG BBM Daniela Gustin nach Gehirnerschütterung spielbereit sein wird, ist der Einsatz von Karolina Kudlacz-Gloc wegen ihrer Muskelverletzung im Oberschenkel weiter ungewiss. Die Polin ist zwar wieder im Training, läuft aber noch nicht zu 100 Prozent rund. Für den Coach ist schon die eine sichere Rückkehrerin eine Erleichterung. „Wir haben mehr Mittel und vor allem zwei Rechtsaußen zur Verfügung. So können wir maximalen Druck auf den Gegner aufbauen“, freut er sich, wieder mindestens zwölf Feldspielerinnen zur Verfügung zu haben.

Nach Ostfildern wartet auf die SG BBM am Samstag, 18 Uhr, die Heimpremiere in der Königsklasse gegen CSM Bukarest. Die Gefahr, dass sein Team nicht auf die Pflichtaufgabe in der Liga zwischen den beiden Champions-League-Auftritten fokussiert ist, sieht Albertsen nicht. „Wer mich kennt und auf die letzten drei Jahre zurückschaut, weiß, dass so etwas bei mir nicht erlaubt ist.“

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