Fußball Marco Pischorn trifft von der Mittellinie

Die Freiberger Oberliga-Fußballer bejubeln das Traumtor von Marco Pischorn zum 3:1.
Die Freiberger Oberliga-Fußballer bejubeln das Traumtor von Marco Pischorn zum 3:1. © Foto: Michael Ripberger
Nöttingen / sd 10.09.2018

Nach dem mäßigen Auftakt in der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg mit nur vier Punkten aus fünf Spielen hat der SGV Freiberg mit einem verdienten 3:2-Auswärtserfolg beim FC Nöttingen endlich wieder ein Erfolgserlebnis gehabt.

Von Beginn an machten die Blau-Weißen gehörig Druck und gingen bereits in der zweiten Minute mit 1:0 in Führung, als Maximilian Rohr eine Ecke des Ex-Nöttingers Leon Braun per Kopf verwertete. Zehn Minuten später sorgte FCN-Abwehrspieler Sebastian Schönthaler mit einem Eigentor für das 2:0 der Freiberger. Mitte der ersten Halbzeit ging es dann Schlag auf Schlag: In der 24. Minute brachte Michael Schürg die Gastgeber per Kopf zum 1:2 heran. Mit einem Treffer Marke Tor des Monats stellte Marco Pischorn vier Minuten den alten Abstand wieder her, als er von der Mittellinie aus abzog. Nöttingens Torhüter Patrick Aust, der viel zu weit vor seinem Tor stand, war von dem Weitschuss überrascht und daher beim 1:3 chancenlos. Durch einen Foulelfmeter brachte Riccardo Di Piazza die Gastgeber noch einmal auf 2:3 heran (32.). Dabei sollte es nicht nur bis zur Halbzeit, sondern bis zum Schlusspfiff bleiben, denn obwohl sich die Gastgeber in den zweiten 45 Minuten noch gute Möglichkeiten herausspielten, fielen keine weiteren Treffer.

Mit diesem Erfolg bei den starken Nöttingern, die als Saisonziel einen Platz unter den ersten fünf anvisiert haben, verbesserte sich der SGV Freiberg auf Platz elf. „Die erste Halbzeit lief sehr gut bei uns. Nach der Pause haben wir spielerisch manchen vermissen lassen, vor allem im Spiel nach vorne. Wir haben aber gut verteidigt und kein Nöttinger Tor mehr zugelassen“ sagt Freibergs sportlicher Leiter Florian Hägele. Von einer Wende möchte er dabei noch nicht sprechen. „Wir sind mit einem anderen Anspruch in die Saison gegangen. Mit der bisherigen Punkteausbeute können wir noch nicht zufrieden sein. Wir müssen jetzt von Spiel zu Spiel schauen. Erst, wenn wir mal mehrere Spiele am Stück gewinnen, kann man von einer Wende sprechen“, meint Hägele. Von dem, was sich die Freiberger vor der Saison vorgenommen hatten, nämlich oben mitzuspielen, sind sie noch ein gutes Stück entfernt. Am kommenden Sonntag erwartet der SGV nun den SV Oberachern.

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