Die Enttäuschung über eine erneute Niederlage kannte bei den Zweitliga-Wasserballern des SV Ludwigsburg 08 keine Grenzen. Während die Spieler des gegnerischen 1. BSC Pforzheim den 8:7-Sieg im Kellerduell bejubelten, schaute man bei den Gästen in versteinerte Gesichter.

Noch Minuten nach der Schlusssirene saßen die Schützlinge von Trainer Simon Kunz in kleinen Gruppen im Pforzheimer Emma-Jäger-Bad und starrten ins Becken. Wie in den vergangenen Partien mussten sich die Ludwigsburger nach ständigen Rückständen zurückkämpfen. Doch wieder reichte eine geschlossene Mannschaftsleistung nicht zu einem Punktgewinn.

SVL-Abteilungsleiter Jan Wörsinger war ebenfalls bedient: „Das Spiel steht sinnbildlich für unsere vergangenen Partien. Wir geraten früh in Rückstand, zeigen Moral und kämpfen uns zurück, aber stehen am Ende des Tages wieder mit leeren Händen da.“ Dabei waren die Schwarz-Gelben nach einer guten Trainingswoche mit dem stärksten Kader und darum mit einem positiven Gefühl nach Pforzheim gefahren. Umso wichtiger wäre nun ein Heimerfolg am Samstag gegen den Tabellenzehnten 1. FC Nürnberg. Spielbeginn im Ludwigsburger Stadionbad ist um 19 Uhr. bz