Frauenhandball Kantersieg der SG BBM in Cisnadie

Angela Malestein war mit acht Treffern beste Bietigheimerin.
Angela Malestein war mit acht Treffern beste Bietigheimerin. © Foto: Martin Kalb
Cisnadie / Simon David 14.01.2019

Einen 34:20-Sieg landete die SG BBM Bietigheim am Sonntagnachmittag im EHF-Pokal beim rumänischen Vertreter Sports Club Magura Cisnadie. Konnten die Gastgeberinnen in der ersten Halbzeit noch einigermaßen mithalten, war der Bundesliga-Zweite in den zweiten 30 Minuten klar überlegen und gestaltete das Ergebnis am Ende entsprechend deutlich.

Die Bietigheimerinnen legten einen guten Start hin. Maura Visser, Fie Woller, Laura van der Heijden und Antje Malestein sorgten binnen vier Minuten für eine schnelle 4:0-Führung. In der Folgezeit scheiterte die SG BBM zwar mit mehreren Würfen an der Torhüterin der Gastgeber, doch zeigte auch SG-Keeperin Dinah Eckerle einige starke Paraden. So kamen die Gastgeberinnen nie näher als auf zwei Tore heran.

Van der Heijden und Malestein trafen in der ersten Hälfte jeweils vier Mal und legten damit den Grundstein für die Pausenführung. In einer insgesamt sehr fair geführten Begegnung sprachen die Unparteiischen  in der ersten Halbzeit nur eine einzige Zeitstrafe gegen Antje Lauenroth aus. 13 Sekunden vor der Pausensirene traf Ines Ivancok zum 16:13-Pausenstand für die SG.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kamen die Rumäninnen bis auf ein Tor auf 15:16 heran, als van der Heijden eine Zeitstrafe verbüßte. Die Hoffnungen der Gastgeberinnen, die Begegnung drehen zu können, zerschlugen sich jedoch bald, denn mit sieben Toren in Folge zogen die Bietigheimerinnen auf 23:15 davon. Erst nach einer mehr als zehnminütigen Durststrecke kam Cisnadie wieder zu einem Torerfolg.

So sehr die Gastgeberinnen auch dagegenhielten, die Bietigheimer Abwehr stand nun sehr sicher und unterband zahlreiche Angriffsbemühungen frühzeitig. Mitte der zweiten Hälfte führte die SG BBM beim 26:16 durch Karolina Kudlacz-Gloc (47.) erstmals mit zehn Toren. Kontinuierlich baute die Mannschaft von Trainer Martin Albertsen ihre Führung aus und blieb nochmals mehrere Minuten ohne Gegentor.

Erst in der Schlussphase, als es auf beiden Seiten noch Zeitstrafen gab, kam Cisnadie noch zu drei Toren. Antje Lauenroth erzielte in der Schlussminute den letzten Treffer der Begegnung zum 34:20 für die SG. Besonders stolz können die Bietigheimer auf ihre Defensivleistung mit gerade einmal sieben Gegentoren in der zweiten Halbzeit sein. Dafür zeichnete auch Valentyna Salamakha verantwortlich, die im zweiten Durchgang zwischen den Pfosten stand. Mit acht Toren war Antje Malestein beste Schützin auf Bietigheimer Seite.

Zwar waren auch mehrere Chancen ungenutzt geblieben, doch konnte man dies auf Seiten der Bietigheimer bei 34 Toren verschmerzen. „Wir haben heute über 60 Minuten dynamischen Handball gespielt und sind viel gelaufen. Zudem haben wir von jeder Position getroffen. Es verlief heute nach Wunsch und es war ein toller Sieg meiner Mannschaft“, zeigte sich SG-Trainer Albertsen zufrieden.

Am Samstag (13 Uhr) geht es für die SG beim dänischen Vertreter Team Esbjerg international weiter. Zuvor steht jedoch am Mittwoch (20 Uhr) das Bundesliga-Heimspiel gegen Schlusslicht SV Union Halle-Neustadt an.

So spielten sie

Cisnadie – Bietigheim 20:34

Sports Club Magura Cisnadie: Dias Moreschi, Voicu; Boljevic (11/6), Hoha, Moldovan (4), Arrujo, Tomescu (2), Chirila (1), Gatzel, Popovici, Da Silva, Apetrei (2).

SG BBM Bietigheim: Eckerle, Salamakha; Visser (1), Rozemalen (2), Lauenroth (1), Ivancok (2), Loerper (2/1), Van der Heijden (5), Schulze (3), Kudlacz-Gloc (3), Woller (5), Malestein (8), Braun (2).

Halbzeit: 13:16.
Siebenmeter: 6/6 – 1/1.
Zeitstrafen: 2min – 12min.
Schiedsrichter:
Vadims Jaskins, Eduards Zabko (beide Lettland).
Zuschauer:
1000.

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