Eishockey Justin Kelly feiert sein Comeback

Justin Kelly stürmt wieder für die Steelers.
Justin Kelly stürmt wieder für die Steelers. © Foto: Helmut Pangerl
Bietigheim-Bissingen / Andreas Eberle 13.02.2018

Darauf haben Mannschaft und Fans der Bietigheim Steelers lange gewartet: Justin Kelly wird im DEL-2-Heimspiel an diesem Dienstag (19.30 Uhr) gegen die Lausitzer Füchse sein Comeback feiern – nach 14 Wochen Zwangspause infolge einer schweren Knieblessur nebst Operation. Eigentlich war die Rückkehr des kanadischen Mittelstürmers erst für den Freitag beim Gastspiel in Bayreuth vorgesehen. Doch aufgrund der angespannten Personalsituation greift Kelly nun doch bereits drei Tage früher ins Geschehen ein.

„Justin ist fit, aber Training ist Training. Gegen Weißwasser wird man sehen, wie weit er nach seiner langen Ausfallzeit schon ist“, sagt Steelers-Coach Kevin Gaudet. Er muss am Dienstag auf gleich vier Profis im Kader verzichten: Max Prommersberger und Max Lukes verpassten am Sonntag bereits das Derby gegen die Heilbronner Falken (3:2 nach Verlängerung) aufgrund von „Oberkörperverletzungen“ (Gaudet). Bei dem Duell selbst verletzte sich auch noch Angreifer Frédérik Cabana und lief bereits im letzten Drittel nicht mehr auf. In allen drei Fällen rechnet Gaudet mit einer Ausfallzeit von mehreren Wochen. „Ich hoffe, dass dieses Trio spätestens zu den Playoffs wieder zurück ist“, sagt der Kanadier. Rob Brown muss ebenfalls aussetzen – der Diszipli­narausschuss sperrte den 36-jährigen Verteidiger für eine Partie. Brown hatte sich am Sonntag zu einem Check gegen den Kopf oder Nacken von Heilbronns Kevin Lavallée hinreißen lassen und dafür eine Fünf-Minuten-Strafe plus Spieldauer kassiert.

Das Kräftemessen mit den Lausitzer Füchsen können die Bietigheimer trotz der Aufstellungsprobleme entspannt angehen, denn sieben Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde führen sie das Klassement wie gehabt mit sieben Zählern Vorsprung vor dem SC Riessersee an. Für den Tabellenelften aus Weißwasser geht es dagegen noch um den Einzug in die Pre-Playoffs. Sechs Zähler beträgt der Rückstand der Sachsen zum zehnten Rang, den aktuell Heilbronn belegt. Mit einem 4:0 gegen Ravensburg unterstrich das Team von Trainer Robert Hoffmann am Sonntag seine Ambitionen, die Playdown-Ränge noch zu verlassen. „Wir wollen keine Geschenke machen“, stellt Gaudet fest.