Basketball Im Viertelfinale trotz Heimpleite

Der Ludwigsburger Niklas Geske (links) und sein Oldenburger Gegenspieler Mickey McConnell streiten um den Ball.
Der Ludwigsburger Niklas Geske (links) und sein Oldenburger Gegenspieler Mickey McConnell streiten um den Ball. © Foto: Marco Wolf
Ludwigsburg / bz 14.03.2018

Die MHP Riesen Ludwigsburg haben sich trotz einer 74:86-Heimniederlage gegen die EWE Baskets Oldenburg zum zweiten Mal in Folge für das Viertelfinale der Champions League qualifiziert. Der klare Erfolg im Hinspiel mit 25 Punkten Vorsprung reichte dafür aus.

Eine durchwachsene zweite Halbzeit und eine Niederlage im Rebound-Duell (26:42) wurde den Ludwigsburger Korbjägern am Dienstagabend bei der Heimpleite gegen den Bundesliga-Rivalen aus Niedersachsen zum Verhängnis. Topscorer waren Adika Peter.McNeilly (18) und Elgin Cook (17). Für Oldenburg erzielte Ricky Paulding als bester Werfer 17 Punkten. Im Viertelfinale treffen die MHP Riesen auf Medi Bayreuth, das sich gegen Besiktas Istanbul durchsetzte. Das Heimspiel findet am 27. März in der MHP-Arena statt, ehe es auswärts am 4. April um den Einzug ins Final Four geht.

Durchwachsener Start

 Die Riesen starteten vor 2129 Zuschauern mit Kerron Johnson, Thomas Walkup, Adika Peter-McNeilly, Adam Waleskowski und Elgin Cook in das  Rückspiel  gegen Oldenburg. Die Barockstädter erwischten einen durchwachsenen Start. 8:12 lautete der Rückstand nach fünf Spielminuten. Dank sieben erzwungener Ballverluste in den ersten zehn Minuten, ging es trotzdem mit einem 18:15 ins zweite Viertel.

Dort begannen die Ludwigsburg fulminant mit einem 8:2-Lauf durch einen Dreier von Peter-McNeilly und Walkups fünf Punkte. Durch eine intensive Verteidigung zogen die Riesen bereits auf zwölf Punkte davon, Oldenburg kämpfte sich bis zur Halbzeit wieder auf 46:48 heran. Zu diesem Zeitpunkt hatte Cook bereits zwölf Punkte erzielt.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine physische und intensive Partie, in der Oldenburg sich einen Vorteil beim Rebound erarbeitete. Durch viele zweite Chancen und erfolgreiche Dreier schnappten sich die Baskets die Führung. Erneut konnten sich die Ludwigsburger auf Dreier von Cook und Peter-McNeilly verlassen, die den Rückstand klein hielten. Maxime De Zeeuw erzielte im dritten Viertel sechs Punkte und verhalf den Gästen zu einer 65:61-Führung.

 Im letzten Spielabschnitt keimte bei Oldenburg Hoffnung auf, doch einem krachenden Dunk von Justin Sears an der Baseline folgte ein weiterer Dreier von Peter-McNeilly. Dadurch glichen die Hausherren das Spiel sechseinhalb Minuten vor dem Ende beim Stand von 67:67 wieder aus. Im Anschluss kassierten Walkup und Adam Waleskowski jeweils ihr fünftes Foul. Oldenburg übernahm in der Schlussphase die Kontrolle über das Spiel und gewann 74:86. Durch den klaren 88:63-Erfolg im Hinspiel ziehen die Riesen trotzdem zum zweiten Mal in Folge ins Viertelfinale der Basketball Champions League ein. Das Duell über Hin- und Rückspiel gewann Ludwigsburg letztlich mit einem Vorsprung von 13 Zählern.

„In einem Spiel über 80 Minuten zählt jeder Angriff. Die entscheidende Phase war in den letzten drei Minuten des Hinspiels. Wir haben heute gespielt, um nicht zu verlieren“, sagte Riesen-Trainer John Patrick. „Kompliment an die Oldenburger. Sie haben hart gespielt und gut von außen getroffen. Ich bin sehr stolz auf unsere Mannschaft, und wir freuen uns sehr unter den besten Acht zu stehen.“

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