Handball-­Zweitligist SG BBM Bietigheim bindet eine wichtige Säule seines Teams: Kapitän Jan Asmuth verlängert seinen im Sommer auslaufenden Vertrag um zwei Jahre.

Asmuth ist ein echtes Bietigheimer Eigengewächs. Der 27-Jährige ist bei der SG BBM groß geworden und hat dort nahezu die gesamte Jugend durchlaufen. Danach entwickelte er sich in der zweiten Männermannschaft zu einem wichtigen Leistungsträger und übernahm schon in jungen Jahren Verantwortung. Sein stetiger Weg nach oben führten den 1,83 Meter großen Rechtshänder schließlich im Februar 2017 in den Bundesligakader der Spielgemeinschaft. Dort fasste Asmuth schnell Fuß und überzeugte mit seinem Spielverständnis und seiner Kampfkraft auch in der stärksten Handball-Liga der Welt. Mit einer hohen Akzeptanz innerhalb der Mannschaft übernahm Asmuth im Sommer 2019 das Amt des Mannschaftskapitäns und geht sowohl auf als auch neben dem Feld voran.

Stolz über die Entwicklung des Bietigheimer Urgesteins zeigt sich Bastian Spahlinger. „Jan hat bei den SG-Minis mit dem Handballspielen angefangen und sich bis zum Kapitän des Bundesligateams hochgearbeitet. Dieser Weg mit viel Fleiß und Leidenschaft ist vorbildlich für unsere Talente. Wir freuen uns daher, dass er uns nicht nur als Führungsspieler, sondern auch als Jugendtrainer erhalten bleibt“, so der SG-Geschäftsführer.

„Wir sind sehr froh, dass es uns gelungen ist, unseren Kapitän an Bord zu behalten. Jan Asmuth ist ein emotionaler Leader und ein echtes Mentalitätsmonster. In der Mannschaft nimmt er eine tragende Rolle ein und geht vorbildlich voran. Insbesondere in der Abwehr ist Jan mit seiner Zweikampfstärke ein zentraler Faktor und übernimmt auf der Halbposition wichtige taktische Aufgaben“, hebt Sportdirektor Jochen Zürn die Qualitäten des Linksaußenspielers hervor.

Auch Jan Asmuth ist glücklich über die weitere Zeit in Bietigheim: „Ich freue mich riesig über die zwei weiteren Jahre Bundesligahandball in Bietigheim. Man spürt den Ehrgeiz und das kontinuierliche Streben nach dem nächsten Schritt im ganzen Verein. Bei dieser spannenden Aufgabe als Kapitän meines Heimatvereins mitwirken zu können, ist eine Ehre.“