Beim seit 2005 alljährlich ausgetragenen Vorbereitungsturnier – seit 2018 unter dem Namen SWB-Cup – in Bönnigheim, ging es am Samstag spannend zu. Aufgrund einer kurzfristigen Absage vom HSC Coburg 2 ging das Turnier diesmal mit sieben Mannschaften über die Bühne. Die Baden-Württemberg-Oberligisten SG H2Ku Herrenberg und SV Remshalden, die Württembergligisten SF Schwaikheim und SG Leonberg/Eltingen, der TSV Friedberg als Vertreter der Bayernliga sowie die Landesligisten TV Flein und TSV Bönnigheim kämpften um den Pokal. Dabei setzte sich in einem packenden und ausgeglichenen Finale der TSV Friedberg nach einem 16:16 Spielstand, schlussendlich im Siebenmeterwerfen mit 21:19 gegen die SG Leonberg/Eltingen durch.

Ohne Punktverlust im Finale

Beide Mannschaften erreichten in der jeweiligen Gruppe ohne Punktabgabe den ersten Platz. Das Spiel der Gruppenzweiten um Platz 3 konnte die SG H2Ku Herrenberg deutlich mit 20:12 gegen den Ligakonkurrenten SV Remshalden für sich entscheiden.

Bei dem gut besetzen und auch stattlich besuchten Turnier hatten die Trainer Gelegenheit, den aktuellen Status in der Vorbereitungsphase abzufragen, taktische Feinheiten abzustimmen, die Fitness ihrer Teams zu überprüfen, aber auch den ein oder anderen Gegner zu beobachten.

Auch Landesligist TSV Bönnigheim war diesmal nicht alleiniger Vertreter seiner Liga und konnte so den Konkurrenten TV Flein etwas genauer betrachten. Mit den beiden Auftritten seines Teams war TSV-Trainer Sven Kaiser zufrieden: „Wir haben über weite Strecken das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Zwar fehlt noch etwas die Konstanz, jedoch haben wir uns mit zwei knappen Niederlagen gegen die höherklassigeren Teams aus Remshalden und Leonberg durchaus gut präsentiert.“ Beste Werfer bei Bönnigheim waren Dominic Zäh mit elf  Toren sowie Benedikt Qual und Linus Böer mit jeweils vier Treffern.