Fußball Germania verliert unglücklich

Fellbach / Simon David 03.12.2018

Zum Abschluss des Punktspieljahres hat Fußball-Landesligist SV Germania Bietigheim beim SV Fellbach seine zweite Auswärtsniederlage der Saison kassiert. Beim 0:1 wäre für den Aufsteiger mehr drin gewesen.

Die erste Halbzeit verlief recht chancenarm, in den ersten 20 Minuten kam keine der beiden Mannschaften zu einer nennenswerten Möglichkeit. Bis zur Pause hatten die Gastgeber in einem insgesamt ausgeglichenen Spiel etwas mehr Spielanteile. „In der zweiten Halbzeit hatten wir dann aber das Heft in der Hand. Fellbach hatte zwar auch gute Gelegenheiten, aber wir hatten drei Großchancen durch Robin Faber, Achim Früh und Dominik Faber“, sagt SVG-Coach Matthias Schmid. Einzig ein Tor wollte den Bietigheimern nicht gelingen.

So blieb das 1:0 der Gastgeber durch Burak Sönmez (81.) der einzige Treffer des Tages. Bei einem langen Diagonalball war die sonst starke Bietigheimer Abwehr den entscheidenden Schritt zu langsam. „Ein Unentschieden wäre mindestens verdient gewesen. Wir hatten aber einige Ausfälle, gerade im offensiven Bereich. Da hat sich wieder einmal gezeigt, dass uns in der Breite noch etwas Qualität fehlt“, meint Schmid, der aufgrund der vielen Ausfälle mit nur zwei Ersatzspielern nach Fellbach gereist war. „Wir müssen das Ergebnis aber so akzeptieren, obwohl es bitter ist, weil wir spielerisch die bessere Mannschaft waren. Das ist das Lehrgeld, das wir zahlen müssen.“

Trainer ist zufrieden

Obwohl der SVG Platz drei nicht halten konnte und der Rückstand auf Platz eins nun fünf Punkte beträgt, ist der Trainer mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden. „Das Jahr 2018 mit dem Aufstieg im Sommer und dem bisherigen Abschneiden in der Landesliga ist eines der erfolgreichsten Jahre der Vereinsgeschichte. Die Landesliga-Saison ist eine interessante Reise mit vielen neuen Gegnern für uns“, findet Schmid. „Auf das bisher erreichte bin ich sehr stolz“, betont der Bietigheimer Coach. Dazu besteht auch aller Grund. Der angestrebte Klassenerhalt ist greifbar und die angepeilten 20 Punkte bis zur Winterpause wurden um sechs übertroffen. Luft nach oben gibt es aber vor allem bei den Heimspielen. Denn während Germania Platz eins der Auswärtstabelle belegt, datiert der letzte Heimsieg von Anfang September. Nächste Gelegenheit zur Verbesserung dieser Bilanz ist am 2. März beim Heimspiel gegen den TSV Pfedelbach.

SV Germania Bietigheim: Jens Krüger – Hirsch, Januzi, Robin Faber (76. Hermann), Dominik Faber, Tobias Krüger, Früh (59. Gökmen), Susuri, Agyemang, Veneziano, Wolter.

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