Tennis Für Dobusch bleibt nur der Holzplatz

Stuttgart/Freudental / nac 05.09.2018

Für Petra Dobusch und die Tennis-Damen 40 des TC Doggenburg Stuttgart hat es bei der deutschen Mannschaftsmeisterschaft nur für den Holzplatz gereicht. „Natürlich hätten wir gern den dritten Rang erreicht“, sagt die 52-jährige Freudentalerin. „Aber traurig waren wir eigentlich nicht. Wir sind nach den Matches mit allen zusammengesessen und haben gemeinsam gefeiert.“

Es waren Kleinigkeiten, die letztlich gefehlt haben. „Marktoberdorf war im Spiel um Platz drei einen kleinen Tick besser“, sagte Petra Dobusch. Nach den Einzeln stand es 3:3. Auch nach den ersten beiden Doppeln war es bei 4:4 ausgeglichen. Doch das entscheidende Doppel ging im Match-Tiebreak verloren. So musste sich der TC Doggenburg Stuttgart im kleinen Finale dem TSV Marktoberdorf mit 4:5 geschlagen geben.

Den Sieg sicherte sich der TC Bredeney. Die Essenerinnen setzten sich im Finale gegen den SV Zehlendorfer Wespen, der den TSV Marktoberdorf mit 5:4 im Halbfinale geschlagen hatte, mit 6:0 durch. Nachdem der Meister der Regionalliga West schon alle Einzel in souveräner Manier gewonnen hatte, wurden die Doppel nicht mehr ausgespielt.

Schon im Halbfinale gegen den TC Doggenburg hatte sich der TC Bredeney als haushoch überlegen präsentiert. „Die Essenerinnen spielen in einer anderen Liga mit ihren Ausländerinnen und ihren Ex-Profis“, berichtet Dobusch. Zumindest die Rumänin Andrea Ahritt-Vanc an Position zwei und Florentina Curpene an Nummer vier spielten zeitweise auf der WTA-Tour.

Belgierin macht kaum Fehler

Zu holen gab es für die Stuttgarterinnen zunächst nichts, auch wenn Dobusch mit ihrem Leistung bei der 4:6 und 3:6-Einzelniederlage gegen die Belgierin Daphne van de Zande zufrieden war. „Ich habe mich sogar etwas geärgert, weil mehr drin war“, berichtet die Freudentalerin. „Die Belgierin hat kaum eigene Fehler begangen. Deshalb musste ich mehr ins Risiko gehen, um sie zu Fehlern zu zwingen oder eigene Punkte zu machen. Denn beim Mitspielen ziehe ich den Kürzeren. Das kann sie besser als ich.“ Doch mehr Risiko bedeutet auch mehr Fehler. Letztlich zu viele Fehler, um Van de Zande zu bezwingen.

Da die Partie nach den Einzeln bereits verloren war, schonten sich Dobusch („Ich hatte mich gegen Van de Zande leicht verletzt“) und die bereits angeschlagen ins Halbfinale gegangene Hopp in den Doppeln. Ersatzspielerin Kartin Berner aus Enzweihingen sorgte an der Seite von Henrich für den Ehrenpunkt für die Stuttgarterinnen.

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