In der zweiten Runde des DHB-Pokals ist der Deutsche Meister SG BBM Bietigheim am diesem Mittwoch (19.30 Uhr) beim Ligakonkurrenten und Aufsteiger 1. FSV Mainz 05 gefordert. Bereits in der vergangenen Spielzeit 2018/19 trafen beide Teams in der zweiten Pokal-Runde aufeinander. Damals setzte sich Bietigheim souverän mit 41:18 durch.

Die bisherige Saisonbilanz spricht klar für die Mannschaft von SG-Trainer Martin Albertsen, die bisher drei Siege aus ebenso vielen Pflichtspielen vorweisen kann. In Runde eins des Pokalwettbewerbs hatten die Enztälerinnen ein Freilos. Die Mainzerinnen begannen ihre Premierensaison in der Handball-Bundesliga Frauen (HBF) mit drei Niederlagen. In der ersten Runde des DHB-Pokals triumphierten die Rheinland-Pfälzerinnen mit 28:18 bei der HSG Hunsrück.

Die Rollen in dieser Begegnung sind klar verteilt. Mainz ist krasser Außenseiter. Alle warten gespannt auf den Moment, in dem der haushohe Favorit im Kampf um den Pokal, dessen Wettbewerb bekanntlich auf eigenen Gesetzen beruht, bezwungen werden kann. Die SG BBM wiederum muss auf dem Weg zum Olymp Final Four, das am 23. und 24. Mai 2020 in der Stuttgarter Porsche-Arena stattfindet, seine spielerische Klasse auf die Platte bringen – egal, wie der Gegner heißt.

Generalprobe für Königsklasse

Der erste Bietigheimer Auftritt im DHB-Pokal ist gleichzeitig auch das letzte Match der SG BBM, bevor es am Freitag (17.30 Uhr) zum Auftakt in der Champions League der European Handball Federation (EHF) zum rumänischen Sensationsmeister Ramnicu Valcea geht. Aber zuvor richtet sich der Fokus voll auf das Gastspiel in Mainz. Das Team um Kapitänin Kim Naidzinavicius ist voraussichtlich komplett mit an Bord.

„Der Pokal ist immer etwas Besonderes. Nach der Länderspiel-Pause gilt es für mein Team, wieder in Tritt zu kommen und an die zuletzt sehr gute Leistung gegen Bayer Leverkusen anzuknüpfen“, sagt Trainer Albertsen und warnt davor, die Mainzerinnen auf die leichte Schulter zu nehmen: „Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen. Dieser hat zuletzt 29 Tore gegen Buxtehude erzielt, das schaffen nicht viele Mannschaften. Wir sind gewarnt.“