Zwischen Champions League und Länderspielen sind die Meister-Handballerinnen der SG BBM Bietigheim an diesem Mittwoch (20 Uhr) in der Halle am Viadukt in der Bundesliga beschäftigt und treffen auf den nach drei Spielen noch punktlosen 1. FSV Mainz 05.

Die Meenzer Dynamits, wie sich die Handballerinen nennen, waren vor einer Woche schon einmal Gegner der SG BBM, damals aber in der zweiten Pokalrunde und in heimischer Halle. „Bietigheim ist noch drei bis vier Nummern zu groß, das hat man deutlich gesehen. Wir haben es ihnen über weite Teile des Spiels auch viel zu einfach gemacht und Bietigheim hat diese Gelegenheiten gerne angenommen. Am Mittwoch schauen, was wir aus diesem Spiel gelernt haben“, meinte der Mainzer Trainer Thomas Zeitz nach der Lehrstunde durch den deutschen Meister, der mit einem 35:20-Sieg locker in die dritte Pokalrunde eingezogen ist. Während sich die Mainzerinnen jedes Tor hart erarbeiten mussten und nach einer guten Anfangsphase von 5:6 auf 8:17 zurückfielen, erspielten sich die Bietigheimerinnen ihre Treffer scheinbar locker und leicht.

Die Probleme im Rückzugsverhalten und bei den schnellen Tempogegenstößen bekam der Aufsteiger auch am Wochenende bei der 29:39-Niederlage gegen den Buxtehuder SV vorgeführt.

Für die SG BBM Bietigheim geht es in den insgesamt vier Wettbewerben mit Bundesliga, Pokal, Champions League und Länderspielen Schlag auf Schlag weiter. Am Sonntag (17 Uhr) steht in der MHP-Arena in Ludwigsburg das erste Heimspiel in der ersten Gruppenphase der Champions League gegen Buducnost Podgorica auf dem Programm. Das Team aus Montenegro verlor zum Auftakt gegen Brest mit 32:35. Die Französinnen sind dann am 19. Oktober (15.15 Uhr)  in der Ege-Trans-Arena zu Gast. Jetzt steht für die Bietigheimerinnen erst mal die Pflichtaufgabe gegen Mainz 05 an. „Ein Meisterschaftsspiel vor zwei wichtigen Champions-League-Spielen darf man nicht unterschätzen. Da kommt uns auch unser breiter Kader zugute. Wir wollen auch in dieser Partie versuchen, unser Spiel weiterzuentwickeln“, sagt SG-Trainer Martin Albertsen.

Mia Biltoft spielt für den Thüringer HC


Der Thüringer HC hat auf die schwere Verletzung von Josefine Huber, die sich einen Kreuzbandriss zugezogen hat,  und den monatelangen Ausfall der österreichischen Nationalspielerin reagiert und Mia Biltoft unter Vertrag genommen. Die 25-jährige Dänin ist seit Februar 2019 Mutter und hatte wegen ihrer Schwangerschaft eine Spielpause eingelegt. Die Kreisläuferin spielte von 2016 bis 2018 für die SG BBM Bietigheim und gewann 2017 mit der SG BBM die deutsche Meisterschaft. bz