Nichts wurde es für die Handballerinnen des TSV Bönnigheim mit einem Sieg im ersten Heimspiel gegen den TSV Heiningen. Die Gäste hatten sich sehr gut auf die Bönnigheimer Spielweise eingestellt und entführten am vierten Spieltag der Baden-Württemberg-Oberliga mit einem 31:24-Erfolg die beiden Punkte aus der Weinstadt.

Das Spiel startete für die Bönnigheimerinnen holprig. Schnell lagen sie mit 0:3 in Rückstand. In der Abwehr wurde nicht konsequent gearbeitet, und es zeigten sich immer wieder Abstimmungsprobleme. Beim Spielstand von 5:7 in der 13. Minute war Trainer Stefan Martin zur ersten Auszeit gezwungen. Doch die laute und deutliche Ansprache fruchtete nicht. Den Gästen gelangen drei Tore in Folge zum 5:10 (15.).

Auch im Angriff war das Glück den Bönnigheimerinnen nicht hold. Viele Pfostentreffer und nicht verwandelte freie Würfe führten zu einem 7:14-Rückstand in der 22. Minute, und gar mit 8:17 ging es in die Kabine.

In der zweiten Hälfte stellte Martin von der sehr offensiven und diesmal zu löchrigen 3:2:1-Deckung auf 6:0 um. Doch sowohl in der Abwehr als auch im Angriff zeigten die Gastgeberinnen nicht ihr Können. „Immer wenn wir etwas gut gemacht haben, haben wir den Ball nicht reingebracht. Auch individuell haben wir zu viel falsch gemacht“, ärgerte sich TSV-Trainer Martin.

Der Rückstand wurde immer größer. In der 40. Minute stand es 12:22 und in der 49. Minute dann sogar 14:28. Am Ende betrieben die Bönnigheimerinnen noch ein wenig Ergebniskosmetik, mussten sich aber mit 24:31 geschlagen geben. Die Partie zeigte, dass es beim TSV noch einiges zu tun gibt, bevor am kommenden Wochenende der Drittliga-Absteiger SG BBM Bietigheim 2 in Bönnigheim zu Gast ist.

TSV Bönnigheim: Finger, Altmann; Samer (1), Hafendörfer (1), Hagner (5), Welz (1), Gröger (3/3), Graner (2/2), Hildenbrand (2), Meic (2), Rupertus, Vilara-Heipl (3), Kerner (4).