Kurz vor der fünfwöchigen WM-Pause präsentieren die Handballerinnen der SG BBM Bietigheim einen neuen Trainer. Markus Gaugisch wird ab Sommer 2020 die Nachfolge von Martin Albertsen antreten.

Mit Gaugisch steht ab der kommenden Saison ein neuer Chef auf der Kommandobrücke des bis dato zweifachen deutschen Meisters und dreifachen Champions-League-­Teilnehmers. „Ich freue mich auf eine sehr herausfordernde Aufgabe mit den Bietigheimer Frauen und kann mich mit dem Weg, den der Verein weiterhin gehen will, hundertprozentig identifizieren. Es ist eine Auszeichnung, beim erfolgreichsten Bundesligisten der vergangenen Jahre in der Verantwortung zu stehen“, so Markus Gaugisch. Der 45-Jährige tritt bei der SG die Nachfolge von Albertsen an, der sich erweiterten Aufgaben beim Schweizer Handballverband zuwendet, für den er bereits seit zwei Jahren parallel als Nationaltrainer tätig ist.

In seiner Laufbahn lief der derzeitige Gymnasiallehrer Gaugisch in der Handball-Bundesliga unter anderem für den VfL Pfullingen auf. Nach seiner aktiven Karriere führte er als Trainer den TV Neuhausen ins Handball-Oberhaus. Danach folgten zwei erfolgreiche Jahre beim Erstligisten HBW Balingen-Weilstetten. Gaugisch unterschrieb einen Zweijahresvertrag beim amtierenden Deutschen Meister der vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2022 gültig ist.

Nach ersten Gesprächen stand Gaugisch rasch als Wunschkandidat der SG BBM fest. „Wir haben einen Toptrainer gewonnen. Gaugisch steht für strukturierten, modernen Handball, und wir sind uns sicher, dass er die überaus erfolgreiche Arbeit von Martin Albertsen bei uns fortführen wird“, freut sich SG-Sportdirektor Gerit Winnen über Planungssicherheit auf der Trainerposition. SG-Geschäftsführer Torsten Nick nennt weitere Beweggründe für die Verpflichtung von Gaugisch: „Wir verfolgen mit dieser Personalie die Strategie, die mit Albertsen erzielte Erfolgsbasis sukzessive weiterzuentwickeln. Gaugisch vertritt eine Spiel- und Trainingsphilosophie, die sowohl unseren Topspielerinnen als auch unseren Nachwuchstalenten zugutekommen wird.“