Kurz vor der Abreise zum hochkarätig besetzten Vorbereitungs-Turnier in Luxeuil-les-Bains im westlichen Vogesen-Vorland haben die Handballerinnen der SG BBM Bietigheim noch einen Pflichttermin erledigt. In der Eventlocation Garage 229 in Stuttgart traf sich der Deutsche Meister zum offiziellen Fototermin. Zur Mitte der Saisonvorbereitung zog Trainer Martin Albertsen auch eine Zwischenbilanz.

„Bis jetzt lief es ganz gut. Wir hatten einen guten Start, und ich habe eine Entwicklung gesehen. Ich denke, dass wir im internationalen Vergleich besser dastehen, als vor einem Jahr“, blickt Albertsen auf die erste Hälfte der Vorbereitung zurück. Besonders glücklich macht ihn einerseits, dass die Neuzugänge Maren Nyland Aardahl, Amelie Berger, Daphne Gautschi und Leonie Patorra schon ziemlich gut in der Mannschaft angekommen sind. „Was das Teamgefüge betrifft, haben sich die Neuen schon ziemlich gut integriert.“ Hilfreich war da auch das Trainingslager in den USA. „Wir haben da sehr viel Zeit – auch privat – miteinander verbracht. Das war eine sehr schöne Zeit“, berichtet Albertsen.

Einen Haken hat der SG-Coach aber auch gefunden: „Die Neuen sind alle leicht verletzt angekommen, deshalb haben wir sie noch nicht so oft auf dem Feld gesehen.“ Dabei ist ihm das fast am wichtigsten: „Alle denken, dass es schlimm ist, wenn man viele Spiele mit wenigen Spielerinnen hat. Viel schlimmer ist aber, wenn man nicht Sechs gegen Sechs trainieren kann.“

Deshalb gibt Albertsen nach dem Turnier in Frankreich auch noch einmal eine Woche trainingsfrei, damit hinterher möglichst alle topfit für die letzten Trainingswochen und den Saisonstart am 7. September in Göppingen zur Verfügung stehen. Dann steht wohl auch seinem ganz persönlichen Ziel in seinem letzten Jahr als SG-Trainer wenig im Weg. „Wer mich kennt weiß, dass ich jedes Spiel gewinnen will“, sagt Albertsen und schielt dabei sowohl auf die Titelverteidigung als auch auf den Pokalsieg.