Eishockey Fehlstart wird Steelers zum Verhängnis

Norman Hauner verkürzte in Dornbirn zum zwischenzeitlichen 1:3.
Norman Hauner verkürzte in Dornbirn zum zwischenzeitlichen 1:3. © Foto: Helmut Pangerl
Dornbirn / js 27.08.2018

Schon nach fünf Minuten lagen die Bietigheim Steelers im Testspiel bei den Dornbirn Bulldogs mit 0:2 zurück. Nach einer Aufholjagd glich der amtierende Meister der Deutschen Eishockey-Liga 2 (DEL 2) zwar zwischenzeitlich zum 3:3 aus, unterlag aber letztlich mit 3:5.

Wie zwei Tage zuvor in den Niederlanden wurden am Sonntagabend erneut Alexander Preibisch und Frédérik Cabana geschont. Benjamin Hüfner kehrte dagegen ins Team  von Trainer Hugo Boisvert zurück. Dafür reiste Luca Gläser nicht mehr mit nach Österreich. Er hat seinen Vertrag in Nürnberg aufgelöst und sich wieder den Bayreuth Tigers angeschlossen. Gläser steht den Steelers also nicht mehr als Förderlizenzspieler zur Verfügung. Als Ersatz wird Boisvert aber bereits am nächsten Wochenende zwei weitere Kandidaten aus Nürnberg testen.

Fast 800 Kilometer liegen zwischen Tilburg und Dornbirn. Die Steelers mussten diese Strecke zwar nicht am Stück absolvieren, dennoch schien sie zunächst Auswirkungen gehabt zu haben. Durch einen Doppelschlag in der fünften Minute gerieten die Gäste mit 0:2 in Rückstand. In der 17. Minute folgte gar das 0:3, ehe Norman Hauner das Ergebnis eine Minute später wieder erträglicher gestaltete.

Der einzige Treffer im Mittelabschnitt gelang Matt McKnight fast exakt zur Spielmitte und das auch noch in Unterzahl.Der Schlussabschnitt begann verheißungsvoll. Dennis Swinnen glich nach zehn Minuten sogar aus. Doch in der 54. Minute gingen die Bulldogs erneut in Führung, und als es Boisvert in der Schlussminute mit einem sechsten Feldspieler für Sinisa Martinovic probierte, kassierte Bietigheim auch noch das 3:5. „Am Anfang waren wir vom Kopf überhaupt nicht da. Was mich aber überzeugt hat, ist, dass wir ein 0:3 aufgeholt haben und dann sogar Chancen zum Sieg liegen ließen. Am Ende müssen wir das Spiel nicht unbedingt verlieren“, sagte Steelers-Geschäftsführer Volker Schoch.

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