Basketball Erfolglose Korbjagd an Ostern

Bamberg / bz 03.04.2018

Die MHP Riesen Ludwigsburg kassierten am Ostersonntag bei Brose Bamberg nach einer umkämpften Bundesliga-Partie. eine Niederlage. Trotz eines zwischenzeitlichen 20-Punkte-Rückstands kämpften sich die Barockstädter gegen den amtierenden deutschen Meister ins Spiel, unterlagen am Ende aber dennoch knapp mit 73:80.

Mit 21:41 lagen die Ludwigsburger in der ausverkauften Brose-Arena zurück, ehe das Team um Topscorer Justin Sears besser wurde und den heimstarken Franken ein packendes Duell lieferte. Sears kam am Ende auf 24 Punkte. Aufgrund des ausgeschöpften Ausländerkontingents pausierte Jacob Wiley. Für Bamberg war Dorell Wright mit 17 Punkten und 10 Rebounds der auffälligste Akteur. Bei den Wurfquoten und den Rebounds hatte Brose die Nase vorne. Dies gab vor 6150 Zuschauern den Ausschlag.

Der Start in die Ostersonntag-Partie verlief nicht nach Wunsch von Gästetrainer John Patrick. Sein Team lag rasch mit 5:12 in Rückstand, was ihn dazu veranlasste, gleich beide Auszeiten der ersten Hälfte schon im ersten Viertel zu beantragen. Nach zehn Minuten lagen die Barockstädter mit 17:24 hinten. In der Offensive lief viel über Sears, der oft am oberen Zonenrand startend loslegen konnte. Zwischenzeitlich verkürzten die Riesen auf 21:24. Doch ein Bamberger 17:0-Lauf gestaltete das Ergebnis wieder deutlicher. Ludwigsburg kämpfte sich mit einer 10:0-Serie zurück. Zur Halbzeit lag der Gast mit 31:41 hinten.

Führungswechsel bleibt aus

In einem umkämpften dritten Spielabschnitt schenkten sich beide Seiten nichts. Offensiv fanden die Riesen immer besser in den Rhythmus, und es gab wesentlich mehr Hilfe für Sears. Der Rückstand schmolz auf drei Punkte zusammen. Bamberg traf schwierige Dreier und hielt den Vorsprung. Mit 54:60 ging es so ins letzte Viertel. Dort haderte Ludwigsburg mit vergebenen Möglichkeiten, das Spiel zu drehen. Gleich zu Beginn bot sich zweimal die Chance zum Führungswechsel. Später folgte eine dritte Gelegenheit dazu, doch der Dreier von Adika Peter-McNeilly fiel nicht durch den Bamberger Korb. Die Gastgeber waren einen Tick effektiver und sicherten sich so letztlich den Sieg.

„Wir haben mit einem 20-Punkte-Rückstand begonnen, Bamberg war deutlich intensiver und konzentrierter in der Defense“, sagte Patrick und sprach von einem sehr engen und intensiv geführtem Spiel: „Am Ende haben wir zu viele Fouls begangen, darunter technische Fouls. Das hat uns mindestens vier Punkte gekostet“, analysierte der Riesen-Coach.