Handball Ein Mann mit Wurfgewalt kommt

Der Bietigheimer Neuzugang Patrick Weber ist ein gefürchteter Distanzschütze.
Der Bietigheimer Neuzugang Patrick Weber ist ein gefürchteter Distanzschütze. © Foto: Marco Wolf
Bietigheim-Bissingen / bz 17.04.2018

Patrick Weber schließt sich im Sommer der SG BBM Bietigheim an. Der Rechtshänder wechselt vom Erstligisten Eulen Ludwigshafen zum Tabellenzweiten der Zweiten Bundesliga und unterschrieb einen Vertrag für zwei Jahre. Weber ist nach Maximilian Trost und Michael Oehler der dritte Bietigheimer Neuzugang. Er ersetzt auf der Rückraum-Position Gerdas Babarskas, der in der nächsten Saison in der französischen Eliteklasse für den Europapokal-Teilnehmer Chambéry aufläuft. „Wir waren auf der Suche nach einem wurfgewaltigen, spielstarken Spieler mit Bundesliga-Erfahrung, der zudem noch Entwicklungspotenzial besitzt. Dies alles vereint Patrick, und wir freuen uns, dass wir mit ihm unseren Wunschspieler für diese Position verpflichten konnten“, sagt Geschäftsführer Bastian Spahlinger.

120 Kilometer pro Stunde

Weber begann seine Karriere beim TV Bodenheim. Nach Stationen bei der HSG Hochheim/Wicker und der SG Saulheim wechselte er 2013 zum HBW Balingen-Weilstetten, wo er erst in der zweiten Mannschaft spielte und später auch in der Bundesliga eingesetzt wurde. 2015 wechselte der Zwei-Meter-Mann zur TSG Ludwigshafen-Friesenheim, mit der ihm 2017 der Aufstieg ins Oberhaus gelang. Bei den Eulen gehört er zu den Leistungsträgern und Führungsspielern. In der Hinrunde hat er Tore am Fließband erzielt, ehe ihn eine Verletzung, die nun auskuriert ist, stoppte. 58 Treffer in 18 Spielen stehen für den nach einer Statistik der HBL mit 120 km/h wurfstärkste Spieler der Liga zu Buche.

In Bietigheim will der 25-jährige Jura-Student nun den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen. „Die SG kenne ich schon lange, aus vielen spannenden Duellen in den letzten Jahren, und ich freue mich sehr darauf, ab Sommer meinen Teil zur positiven Entwicklung dieser jungen und ehrgeizigen Mannschaft beizutragen“, sagt Weber.