Tennis Dobusch liebäugelt mit dem WM-Titel

Petra Dobusch aus Freudental will bei der Senioren-WM wieder angreifen.
Petra Dobusch aus Freudental will bei der Senioren-WM wieder angreifen. © Foto: dobusch
Freudental/Ulm / Simon David 09.08.2018

Am Sonntag beginnt in Ulm und Neu-Ulm die Tennis-Weltmeisterschaft der Senioren. Bis zum 25. August sind Spieler aus mehr als 30 Nationen in den Altersklassen 50, 55 und 60 plus am Start.

In der ersten Woche steht zunächst der Team-Wettbewerb an, in der zweiten Woche folgen die Einzel-, Doppel- und Mixed-Konkurrenzen. Die Chancen auf Medaillen für deutsche Sportler stehen gut, immerhin wurde das Damen-Team 50 plus 2017 Weltmeister. In fast gleicher Besetzung geht die Mannschaft auch in diesem Jahr in das Turnier. „Drei von vier Spielerinnen waren im letzten Jahr am Titelgewinn beteiligt“, sagt Petra Dobusch. Die 52-jährige Freudentalerin, die für den TC Doggenburg in der Regionalliga spielt, hofft auch bei dieser WM auf eine Team-Medaille. „19 Mannschaften nehmen in unserer Altersklasse teil. Zunächst gibt es eine Gruppenphase, da sind wir an Nummer eins gesetzt. Wie unsere Chancen stehen, hängt auch davon ab, wen wir zugelost bekommen“, meint sie. Nur der Gruppenerste kommt nämlich weiter. Ziel der Mannschaft ist es, mindestens das Halbfinale zu erreichen und somit um die Medaillen mitzuspielen.

Neben dem Mannschaftswettbewerb geht Dobusch auch im Einzel und im Doppel an den Start. Bei den Deutschen Meisterschaften am vergangenen Wochenende lief es für sie bereits sehr gut. „Im Einzel bin ich leider im Viertelfinale knapp gescheitert, obwohl ich schon Matchbälle hatte. Zufrieden bin ich trotzdem. Im Doppel lief es besser, da habe ich mit meiner Partnerin den Titel gewonnen“, berichtet sie. Auch bei den Weltmeisterschaften rechnet sie sich etwas aus. „Mit Anke Wurst habe ich noch kein Doppel verloren, da liebäugele ich schon mit dem Titel oder zumindest einer Medaille“, sagt sie.

Auch im Einzel hofft sie auf eine gute Platzierung, doch sei die Konkurrenz hier besonders stark. So kommt es auch ein wenig auf das Losglück an, meint Dobusch, die in ihrer Altersklasse Platz zwölf der Weltrangliste belegt. „Das ist ein echtes Hammerfeld im Einzel-Turnier. Da irgendeine Prognose abzugeben, ist sehr schwer“, meint sie. Die Belastung, drei Turniere durchzustehen ist sehr groß. Wichtig ist es daher, dass der Spielplan so gestaltet ist, dass es für jeden Sportler auch spielfreie Tage zur Regeneration gibt.

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