Radsport Bönnigheimer WM-Zweiter im Rad-Trial

Chengdu / sim 08.11.2018

Einen Start nach Maß erwischte der Bönnigheimer Oliver Widmann bei den „Urban Cycling World Championships“ im chinesischen Chengdu. Mit dem deutschen Fahrrad-Trial-Team wurde Widmann am ersten Wettkampftag Vize-Weltmeister.

Das deutsche Team musste sich nur knapp dem neuen Weltmeister Spanien geschlagen geben. Die Iberer kamen am Ende auf 580, Deutschland auf 560 Punkte. Widmann, der in der Klasse Junior 26 Zoll startet, war drittbester Deutscher. Er steuerte 130 Punkte bei. Damit war er der beste Fahrer in dieser Altersklasse im gesamten Feld. Nach Bronzemedaillen 2015 und 2016 war dies die zweite Silbermedaille für Deutschland in Folge. „Wir haben nichts zu bereuen. Wir sind gut gefahren, haben gute Sprünge gemacht. Wir waren nur ganz knapp hinten“, sagte die deutsche Elite-Fahrerin Nina Reichenbach. „Hoffentlich werden wir nächstes Jahr ganz oben auf dem Podium stehen“, so Reichenbach weiter.

Gute Chancen auf Einzelmedaille

Widmann hat an diesem Wochenende noch gute Chancen eine Einzelmedaille folgen zu lassen. Er trifft nur auf vier Konkurrenten im Einzelwettbewerb. Und der Bönnigheimer siegte zuletzt bei der UCI Trials Europameisterschaft im schweizerischen Moudon.

Beim Trial gilt es, das Fahrrad in jeder Situation perfekt zu beherrschen. Dabei fahren Trialer nicht nur, vielmehr hüpfen und springen sie über alle nur erdenklichen Hindernisse, oft auch in schwindelerregender Höhe. Im Wettkampf ist das Ziel, mit möglichst wenig Körperkontakt zum Untergrund oder Hindernis durch einen natürlichen oder künstlichen Parcours zu kommen. Neben den Trial-Fahrern werden in Chengdu auch im BMX Freestyle und die Mountainbike Eliminator neue Weltmeister gesucht.

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