Gut einen Monat dauert es noch, dann wird Bietigheim an Silvester wieder zum Mekka für Läufer. Der Bietigheimer Silvesterlauf hat sich weit über die Grenzen von Baden-Württemberg hinaus einen Namen gemacht. Die einzigartige Atmosphäre auf dem 11,1-Kilometer-Kurs durch die Gassen der Bietigheimer Altstadt und entlang der Enz fasziniert Profisportler ebenso wie Hobbyläufer, teilen die Organisatoren mit.

Als einer der Ersten hat Vorjahressieger Simon Boch (LG Telis Finanz Regensburg) seine Teilnahme bei der 39. Auflage zugesagt. Schon bei der Siegerehrung versprach der Seriensieger der vergangenen vier Ausgaben sein Kommen, um sich erneut ganz oben auf dem Siegerpodest zu platzieren. Der 25- Jährige verbesserte in dieser Saison seine Bestzeiten auf den Distanzen von 5000 Meter bis zum Halbmarathon und gewann die Deutsche Berglaufmeisterschaft.

In Bietigheim kommt es zum erneuten Duell mit dem Vorjahres-Zweiten Marcel Fehr (Team Filstal), der gerade ein Höhentrainingslager absolviert. Sein Trainer zeigt sich optimistisch: „Im Training läuft es bei Marcel derzeit prima“, so Coach Uwe Schneider. „Ich bin zuversichtlich, dass er dieses Mal im Kampf um den Silvesterlauf-Sieg länger Paroli bieten kann.“ Während die Profis in rekordverdächtigem Tempo über die Strecke jagen, ist bei den Hobby- und Freizeitsportlern „Happy Running“ das Motto. Neben den Schul- und Vereinsteams für die Jahrgänge 2007 bis 2000 gibt es erstmals einen Wettbewerb für reine Frauenteams. Drei Läuferinnen bilden ein Staffelteam. Die drei Teilstrecken sind  4,9, 3,3 und 2,9 Kilometer lang. Der Start erfolgt gemeinsam mit allen anderen Teilnehmern.

Beim Silvesterlauf gingen 2018 3390 Athleten an den Start. Rund 15 000 Zuschauer säumten die Srecke und sorgten für eine ausgelassene Stimmung. Voranmeldungen sind bis zum 26. Dezember über das Online-Meldeportal möglich. Danach besteht am 30. Dezember und am Veranstaltungstag die Möglichkeit der Nachmeldung.