Rettungsschwimmen Acht Titel im Wasser

Erfolgreiche Damen der DLRG Bietigheim (von links): Isabelle Wörz, Amy Speer, Steffi Adam, Alexandra Stenzel (alle Platz eins), Marie Kimmann, Maren Betz und Sophia Essig (alle Platz drei). Vom Siegerteam fehlt Hiemka Platzia.

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Über 1000 Rettungssportler nahmen an den 46. württembergischen Meisterschaften im Rettungsschwimmen im Frei- und Hallensportbad in Biberach teil. Bei den Mannschaftsmeisterschaften gewannen die Damen, die weibliche Altersklasse (AK) 13/14 und das männliche Team der AK 15/16 der DLRG Bietigheim-Bissingen die Titel. Dazu kam Platz eins beim erstmals durchgeführten Line-Throw-Wettbewerb durch Benjamin Geyer und Robin Wallmersperger. Bei den Einzelmeisterschaften kamen für Bietigheim-Bissingen durch Sia Speer (AK13/14), Lilian Velija und Thilo Hanso (beide AK 15/16) sowie Seriensiegerin Alexandra Stenzel (Damen) vier weitere Goldmedaillen hinzu. Damit stellte die DLRG Bietigheim-Bissingen das erfolgreichste Team bei den Titelkämpfen.

In den Altersklassen 13/14 und 15/16 gewannen Celine Wolf, Eileen Berner, Sia Speer, Anna Nachtigal und Emelie Leicht von der DLRG Bietigheim vor Göppingen und Reichenbach den Titel. Dabei legten die Mädchen in der 4x50 Meter Rettungsstaffel den Grundstein zum Erfolg. Mit riesigem Vorsprung vor den Konkurrentinnen wurde die Staffel in 2.36,58 Minuten gewonnen.

Die Bietigheimer Thilo Hanso, Lilian Velija, Felix Brenner und Marvin Langjahr deklassierten in der AK 15/16 das gesamte Teilnehmerfeld. Alle vier Staffeln wurden deutlich gewonnen. In der 4x50 Meter Hindernisstaffel blieb man mit 1.56,84 Minuten klar unter zwei Minuten. Lea Maier, Lilli Gröger, Salome Schott und Ida Thiele erkämpften sich in der gleichen Altersklasse bei den Mädchen die Bronzemedaille. Reichenbach holte sich hier den Titel.

Ähnlich erfolgreich gestaltete sich für die DLRG Bietigheim-Bissingen der Frauenwettbewerb. Alexandra Stenzel, Hiemkea Platia, Steffi Adam, Amy Speer und Isabelle Wörz verteidigten mit Siegen in allen vier Disziplinen den Titel. Bietigheim 2 belegte mit einer feinen Teamleistung in der Besetzung Eva Mayer-Amhof, Marie Kimmann, Maren Betz und Sophia Essig die Bronzemedaille.

Enges Titelrennen

Zu einem Krimi entwickelte sich das Titelrennen bei den Männern. Zu den Hauptakteuren gehörten Benny Geyer, Robin Wallmersperger, Thomas Rothacker, Florian Heger und Max Baude von der DLRG Bietigheim, die in einem tollen Wasserspektakel württembergischer Vizemeister wurden. Trotz Siegen bei der 4x25 Meter Puppenstaffel und der Hindernisstaffel reichte es knapp nicht zum Sieg. In der AK 17/18 verpassten Yannick Wolf, Denis Huseinbasic, Jan Berner und Robin Laiss wegen eines angeblichen Frühstarts noch den bereits sicher geglaubten Titel. Im Line-Throw Wettbewerb der Frauen belegten Amy Speer/Isabelle Wörz Platz zwei für Bietigheim.

Bei den Einzelmeisterschaften setzten im ersten Abschnitt vor allem die Rettungssportler aus Bietigheim-Bissingen die Akzente. Hanso holte sich in der AK 15/16 männlich mit einem bärenstarken Auftritt den Meistertitel. Dabei blieb er beim 100-Meter-Hindernisschwimmen in 0:58,57 Minuten und auf 100 Meter Retten mit Flossen in 0.55,57 Minuten beides Mal als einziger Akteur in seiner Altersklasse unter der Grenze von einer Minute. Velija (AK 15/16) hatte nach einem sensationellen Dreikampf knapp die Nase vorne. Die drei Ausnahmeathletinnen lagen nur 28 Punkte auseinander. Mitentscheidend für den Titelgewinn waren die 1:03,27 Minuten über 100 Meter Retten mit Flossen.

Sia Speer und Celine Wolf sorgten mit einem Doppelerfolg bei den Mädchen in der AK 13/14 weiblich für den nächsten Paukenschlag. Während Wolf über 50 Meter Retten einer Puppe in 0:44,10 Minuten einen Glanzpunkte setzte, hatte Speer im 100-Meter-Hindernisschwimmen und über 50 Meter Retten mit Flossen ihre Höhepunkte und ergatterte sich so den Sieg.

Im zweiten Schwimmblock begann Alexandra Stenzel mit starken Zeiten den Wettbewerb. Nach einem Patzer beim 100-Meter-Lifesaver, zeigte sie beim 200-Meter-Lifesaver Nervenstärke und holte sich mit einer Topleistung den ersten Platz beim Lifesaver und den Sieg in der Gesamtwertung.