Frauenhandball „Das Team verinnerlicht eine Siegermentalität“

Coach Martin Albertsen beim Trainingsauftakt der SG BBM Bietigheim in der Sporthalle am Viadukt.
Coach Martin Albertsen beim Trainingsauftakt der SG BBM Bietigheim in der Sporthalle am Viadukt. © Foto: Marco Wolf
Bietigheim-Bissingen / bz 01.08.2018

Nach sieben Tagen im Trainingslager im schweizerischen Magglingen, sind die Bundesliga-Handballerinnen der SG BBM Bietigheim ins Enztal zurückgekehrt. Trainer Martin Albertsen zeigt sich im Interview mit dem Verlauf zufrieden und geht zuversichtlich in die nächsten Wochen der Vorbereitung. Die Neuzugänge sieht der 44 Jahre alte Däne schon gut integriert.

Wie fällt Ihr Fazit nach den sieben Tagen im Trainingslager in Magglingen aus?

Martin Albertsen: Es war ein sehr gutes Trainingslager unter hervorragenden und professionellen Bedingungen. Alle Spielerinnen haben eine engagierte und konzentrierte Leistung gezeigt und wir konnten mehrere Schlüssel finden, wie wir in der bevorstehenden Saison auftreten werden. Zudem sind wir sowohl sportlich als auch menschlich alle einen entscheidenden und wichtigen Schritt weitergekommen.

Wo lagen die Schwerpunkte in den Trainingseinheiten?

In solch einem intensiven Trainingslager schafft man glücklicherweise alle Dinge, die man sich im Vorfeld vorgenommen hat – physische und taktische Inhalte konnten wir „abarbeiten“. Man konnte zum Ende hin merken, dass die Spielerinnen zwar etwas müde sind, aber das gehört auch dazu, dass jede Einzelne bis an ihre Belastungsgrenzen geht.

Mit Dinah Eckerle, Laura van der Heijden, Daniela Gustin und Kim Braun galt es auch, vier Neuzugänge einzubinden. Wie hat das geklappt?

Sie haben sich sehr gut integriert. Dinah und Laura bringen ihre Erfahrung mit ein. Daniela und Kim zeigen sich sehr lernwillig und bringen viel Energie mit ins Team. Das ist wirklich schön anzuschauen und freut mich. Es ist auch für das Trainerteam spannend, eine Mannschaftskultur zu formen. Das Durchschnittsalter unserer Mannschaft ist in der kommenden Saison höher als zuletzt. Wir haben einen sehr guten Mix – das wird uns noch zugutekommen.

Hat sich der Teamgeist schon so entwickelt, wie Sie sich das vorstellen?

Die Stimmung ist sehr gut. Es ist wichtig, dass alle zusammenhalten und das Team auch eine Siegermentalität verinnerlicht. Dies habe ich ganz deutlich in diesem Trainingslager gespürt.

Wie geht es nach diesem Trainingslager weiter?

Wir trainieren in dieser Woche wie gewohnt, fahren dann am Freitag nach Wittlich und nehmen am Handball-Cup teil. Wir sind dort Titelverteidiger, und die Gegner sind hochkarätig. So treffen wir beispielsweise in der Vorrunde auf die Spono Eagles Nottwil aus der Schweiz und Bayer Leverkusen. Vom 17. bis 18. August treten wir beim Elek Gyula Cup in Budapest an. Das Teilnehmerfeld dort ist mit einigen Champions-League-Teilnehmern stark besetzt. Dieses Turnier ist eine hervorragende Standortbestimmung für unsere Mannschaft. Somit sollten wir für die anstehende Champions-League-Qualifikation am 8. und 9. September bestens gerüstet sein.

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