Basketball 2018 beginnt mit einem Sieg beim Vizemeister

Thomas Walkup (Mitte) setzt sich hier gegen Karsten Tadda durch. Der Riesen-Profi war in Oldenburg mit 22 Punkten, sieben Rebounds und fünf Assists der herausragende Spieler auf dem Feld.
Thomas Walkup (Mitte) setzt sich hier gegen Karsten Tadda durch. Der Riesen-Profi war in Oldenburg mit 22 Punkten, sieben Rebounds und fünf Assists der herausragende Spieler auf dem Feld. © Foto: Avanti
bz 03.01.2018

Einen Traumstart ins neue Jahr haben die MHP Riesen Ludwigsburg hingelegt. Im ersten Spiel 2018 siegten die Ludwigsburger mit 87:79 (53:40) beim Vizemeister EWE Baskets Oldenburg. Damit sprangen sie auf den zweiten Tabellenplatz der Basketball-Bundesliga. Mit 24:6 Zählern liegen die Barockstädter nun vor Alba Berlin, das am Sonntag (15 Uhr) in der MHP-Arena gastiert.

Eine gute Teamleistung mit viel Intensität und Fokus in der Verteidigung waren in der Nachholpartie des zehnten Spieltags die Schlüssel zum Erfolg. In Oldenburg hatte Ludwigsburg zuletzt 2015 gewonnen. Thomas Walkup erwischte mit 22 Punkten, sieben Rebounds, fünf Vorlagen und vier Ballgewinnen einen Jahresauftakt nach Maß. Bester Oldenburger war Mickey McConnell mit 17 Zählern und elf Assists.

„Oldenburg ist ein Topteam. Es ist nicht leicht, hier Punkte zu entführen“, sagte Center Johannes Thiemann. „Es war alles andere als einfach für uns, aber wir konnten mit unserer Verteidigung und Intensität den Unterschied ausmachen. Wir haben eine tiefe Rotation und können so mit hoher Intensität spielen.“

Center erzielt erste Punkte 2018

Thiemann war es auch vorbehalten gewesen, die ersten Ludwigsburger Punkte 2018 zu erzielen. Den insgesamt besseren Start erwischten zunächst allerdings die Gastgeber, ehe die Riesen-Verteidigung ab Mitte des ersten Viertels das Geschehen bestimmte. So nahmen die Ludwigsburger Korbjäger einen 25:19-Vorsprung mit in den zweiten Durchgang.

Auch dort zeigten sich Walkup und Co. hellwach. Nach sechs Punkten in Folge von Dwayne Evens setzte sich die Mannschaft von Trainer John Patrick sogar auf 44:27 ab. Oldenburg fing sich in der Folge und brachte den Rückstand zur Pause zwischenzeitlich wieder in den einstelligen Bereich. Das letzte Wort in Halbzeit eins hatte jedoch der überragende Walkup. In den letzten Sekunden dribbelte der US-Amerikaner über das ganze Feld und verwandelte trotz eines Fouls einen Korbleger. Der Bonusfreiwurf war erfolgreich, und so führte Ludwigsburg mit 53:40.

In der Pause hatten sich die Niedersachsen spürbar mehr für die zweite Hälfte vorgenommen, denn sie starteten mit einem 9:0-Lauf fulminant. Die Kulisse kam zurück ins Spiel. Ludwigsburg erzielte zwar nur noch 15 Punkte im dritten Viertel, fand aber zum Ende des Spielabschnitts wieder in die Spur und lag nach 30 Spielminuten mit 68:59 vorne. Ähnliche Szenen ereigneten sich im Schlussviertel. Wieder drückte Oldenburg, aber wieder fanden die Gäste die richtige Antwort. Mit einer souveränen Leistung holten sie sich letztlich den 87:79-Sieg in der EWE Arena.