Die frühere Kugelstoß-Weltmeisterin Christina Schwanitz (Erzgebirge) hat den deutschen Leichtathleten bei der Hallen-EM in Torun die erste Medaille beschert. Die 35-Jährige musste sich bei den Titelkämpfen in Polen mit 19,04 m lediglich der neuen Europameisterin Auriol Dongmo (Portugal/19,34 m) sowie der Schwedin Fanny Roos (19,29 m) geschlagen geben.

Erste Bronzemedaille

Für Schwanitz ist es die erste Bronzemedaille bei einer Hallen-EM, 2013 in Göteborg hatte sie den Titel gewonnen. Bei internationalen Meisterschaften unter dem Hallendach stand die zweifache Mutter nun bereits fünf Mal auf dem Podium. Die zweite deutsche Starterin Sara Gambetta (Halle) verpasste mit 18,34 m als Sechste das Podest.
Schwanitz, die sich mit 18,86 m als Beste für den Endkampf qualifiziert hatte, bewies am Freitagabend Nervenstärke. Die gebürtige Dresdnerin knackte erst im letzten Durchgang die 19-m-Marke und sicherte sich damit noch ihre Medaille. Kurz zuvor war sie auf den vierten Rang abgerutscht.
Die Europameisterschaften in Torun laufen noch bis Sonntag, insgesamt sind 48 Athletinnen und Athleten des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) am Start.