WSG zeigt wieder ihr unschönes Gesicht: 21:32

SEGE 16.03.2015

Frauenhandball, Ba-Wü-Liga:

HSG St. Leon/Reilingen - WSG Eningen-Pfullingen 32:21 (14:11)

Am Sonntagmittag begab sich die WSG Eningen-Pfullingen auf die Reise nach St. Leon-Rot zum Auswärtsspiel gegen die HSG St. Leon/Reilingen. Die Tugenden der Vorwoche konnten in Baden nicht wiederholt werden. Viel zu lange durften die HSG-Spielerinnen ihr druckvolles und schnelles Spiel aufziehen und kamen dadurch immer wieder zu einfachen Toren über den Kreis oder die starken Außenspielerinnen. Die WSG fand weder im Angriff, noch in der Abwehr zu ihrem Spiel. Viel zu oft verzettelten sie sich in Einzelaktionen und verloren dabei den Ball. Schön herausgespielte Tore waren eine Seltenheit und auch in der Abwehr wurden zu viele Zweikämpfe verloren.

Die erste Halbzeit verlief noch sehr ausgeglichen. Wären die Damen aus Pfullingen nicht permanent nach strittigen Schiedsrichterentscheidungen mit einer Person weniger auf dem Spielfeld gestanden, hätten die Zuschauer ein schnelles und spannendes Spiel gesehen. So wurde die WSG jedoch immer wieder ausgebremst und fand auch deshalb einfach nicht richtig ins Spiel. Mit einem Drei-Tore-Rückstand (14:11) ging es in die Pause.

Symptomatisch für das Spiel starteten die Pfullingerinnen auch die zweite Halbzeit in Unterzahl. Trotz einem sehr ungleichen Zeitstrafenverhältnis von 4:8 müssen sich die Baden-Württemberg-Liga-Handballerinnen von der Echaz einen Vorwurf gefallen lassen und an die eigene Nase packen. Man vergaß sich auf seine Stärken zu besinnen und beschäftigte sich zu sehr mit strittigen Entscheidungen der Unparteiischen.

Keine Spielerin der WSG konnte gestern Normalform zeigen. Die besten Torschützinnen waren wieder einmal die Shooterinnen Birgül Yurdakul mit neun Toren (zwei Siebenmeter) und Britta Rauscher mit vier Toren. WSG Eningen/Pfullingen: Röpnack, Heinzelmann - Yurdakul (9/2), Wohnus, Hausch (2), Jabot, Tisler, Rauscher (4), Ch. Schnitzer (3), A. Schnitzer (1), Fuhrmann (2).