Untermünkheim Tura: „Mit einem Lächeln im Training“

HARTMUT RUFFER 30.09.2016
Die beiden Letzten der Tabelle treffen aufeinander. Doch zuletzt feierten der Tura Untermünkheim und Aramäer Heilbronn jeweils Erfolgserlebnisse.

„Natürlich kann ich rechnen.“ Tura-Trainer Michael Gundlach, im Hauptberuf Mathematiklehrer, kennt den  Tabellenstand. Mit einem Sieg gegen Aramäer Heilbronn käme der Tura nicht nur vom Tabellenende weg, er würde auch wieder Anschluss an das untere Mittelfeld haben. Doch all das wischt Gundlach beiseite. „Wir konzentrieren uns immer auf das kommende Spiel.“ Was wie eine Phrase klingt, hat einen gewichtigen Hintergrund. Gundlach möchte, dass sein Team unabhängig von der Tabellensituation den Schwung vom vergangenen Wochenende mitnimmt. Das 2:1 in Fellbach sorgte für kollektive Erleichterung. „So ein Sieg hat einen psychologischen Effekt: Jetzt geht man auch mit einem Lächeln ins Training und verzeiht sich leichter gegenseitig Fehler.“Gegner Aramäer Heilbronn ist Vorletzter, hat die schlechteste Abwehr der Liga (24 Gegentore). Allerdings feierte der Verein zuletzt einen überraschenden 1:0-Sieg gegen die SKV Rutesheim. „Insofern ist die Ausgangslage für beide gleich“, formuliert es Gundlach. Dass der Gegner sehr wahrscheinlich defensiv agieren wird, spiele keine Rolle. „Wir haben eine offensive und eine defensive Strategie. Wir müssen diese nur richtig umsetzen.“ Verzichten muss Gundlach weiterhin auf den Langzeitverletzten Semih Dalyanci sowie auf die beiden gesperrten Anil Öztürk und Joschka Karle. Erzon Behluli ist angeschlagen, sein Einsatz ist fraglich.

Info Tura Untermünkheim – Aramäer Heilbronn, Samstag, 16 Uhr