Söflingen TSG Söflingen verliert Kräfte und einen Punkt

Söflingen / eb 18.01.2016
Zum ersten Mal seit vier Jahren haben die Viertliga-Handballer der TSG Söflingen bei der SG Lauterstein keine Niederlage erlebt. So richtig freuen konnte sich nach dem 27:27 (15:11) aus Söflinger Sicht aber kein TSG-Verantwortlicher, bedeutete das Unentschieden doch eher einen verlorenen als einen gewonnenen Punkt.

Ohne Manuel Weinbuch mussten die Söflinger in Lauterstein antreten. Der Stammtorhüter hatte sich im Training eine Prellung am Bein zugezogen und musste damit ausgerechnet beim Spiel in seinem Heimatort passen. Zudem fehlte Jonathan Linse mit einer erneuten Schulterverletzung.

Trotzdem lag die TSG in der ersten Halbzeit durchweg in Führung. Auch in der 36. Minute stand noch ein Vorsprung mit fünf Toren (19:14), ebenso in der 40. (20:15) und in der 44. (22:17). Doch dann war der Verschleiß an Kraft, Konzentration und Präzision nicht mehr zu übersehen. Lauterstein rückte näher, war fünf Minuten bis auf ein Tor dran (24:25). Beim 26:26 fiel der Ausgleichstreffer und gleich danach auch noch die einzige Lautersteiner Führung. Nach dem Ausgleich von Philipp Eberhardt noch den Ausgleichstreffer zum 27:27. Ein letzter Torerfolg von Andreas Schaaf mit dem Schlusspfiff fand bei den Schiedsrichtern keine Akzeptanz.

TSG-Trainer Gabor Czako gab sich nach der Partie selbstkritisch: „Ich übernehme die Verantwortung für den verlorenen Punkt, weil ich in der ersten Halbzeit nicht den Mut hatte, den Spielern auf dem Feld auch nur kurze Pausen zu gönnen.“ 

Themen in diesem Artikel