Handball TSG-Handballerinnen unterliegen Gundelsheim

Celine Eichhorn setzt sich gegen ihre Gundelsheimer Gegnerin durch. Die Hallerin wirft zwei Tore bei der 21:-31-Heimniederlage.
Celine Eichhorn setzt sich gegen ihre Gundelsheimer Gegnerin durch. Die Hallerin wirft zwei Tore bei der 21:-31-Heimniederlage. © Foto: Ufuk Arslan
Schwäbisch Hall / Hartmut Ruffer 01.02.2017
Eine klare Heimniederlage mussten die Handballerinnen der TSG Hall in der Bezirksklasse hinnehmen. Der Sieg für Gundelsheim fällt jedoch zu hoch aus.

Missmutig steht Fritz Bernhardt, Handball-Abteilungsleiter der TSG und Trainer der Frauen in Personalunion, nach dem Spiel in der Schenkenseehalle: „Wir haben nie das gespielt, was wir uns vorgenommen haben“, meint er. Dennoch hat die TSG 50 Minuten lang die Chance, ihren dritten Saisonsieg zu holen.

Die stärkste Gundelsheimerin Beatrice Krebs wurde anfangs konsequent eng gedeckt. Allerdings hilft das nur zeitweise, Krebs gelingen immerhin 14 Tore. Anfangs ist jeder Gundelsheimer Angriff ein Treffer, den Hallerinnen fehlt der Zugriff. Entscheidend für den frühen 2:7-Rückstand ist aber, dass sich die TSG offensiv häufig in der Deckung festläuft. Der Treffer nach genau neun Sekunden von Rebecca Hörrmann sollte lange Zeit der einzige schnell abgeschlossene Angriff bleiben.

Doch Hall wehrt sich: Mit Britta Kriegel kommt mehr Schwung ins Angriffsspiel. Dank enormen Kampfeswillen kommt die TSG sukzessive heran, kann zum 11:11 ausgleichen. „Aber wir haben es verpasst, in den wichtigen Momenten erfolgreich zu sein“, analysiert Bernhardt. An zwei Szenen wird dies deutlich. Hall hat beim Stand von 12:14 kurz vor der Pause den Ball, kann den Angriff aber nicht verwerten. Stattdessen kassiert es kurz vor der Pause noch das 12:15.

Torhüterin pariert

Die zweite, letztlich entscheidende Szene ist beim 20:22. Celine Eichhorn hat sich entschlossen auf der linken Seite durchgesetzt. Ihren Wurf kann die Gundelsheimer Torhüterin aber an die Latte lenken. Im Gegenzug erhöht die SG, die Gegenwehr der Hallerinnen bricht zusammen. So steht am Ende ein 21:31 auf der Anzeigetafel, doch den Spielverlauf drückt das Ergebnis nur unzureichend aus. Hall hatte trotz Personalengpässen seine Chancen.

Hall bleibt Vorletzter

„Ein Erfolgserlebnis hätten wir gerne mitgenommen, aber wir müssen uns auf die direkten Abstiegskonkurrenten konzentrieren“, meint Bernhardt. Dazu zählt auch der TV Mosbach, bei dem Hall am kommenden Wochenende gastiert. Die TSG ist weiterhin auf dem vorletzten Platz. Mit etwas Glück könnte das reichen. Denn momentan sieht es so aus, dass lediglich eine Mannschaft aus der Bezirksklasse absteigen muss.

TSG Hall: Tina Scheufele (Tor), Julia Hilcz, Anna Ziegler, Britta Kriegel (5), Rebecca Hörrmann (7), Carolin Abt (3), Celine Eichhorn (2), Maren Kaufmann, Susan Schell (4/2), Viktoria Bergunter (1).