TV Neuhausen Trost hört vorzeitig auf

Abschied von der Hofbühlhalle: Alexander Trost (links) sagt den TVN-Spielern - hier Cornelius Maas (rechts) - ade.
Abschied von der Hofbühlhalle: Alexander Trost (links) sagt den TVN-Spielern - hier Cornelius Maas (rechts) - ade. © Foto: Eibner
Neuhausen / eb 27.07.2015
Handball-Zweitligist TV Neuhausen verliert den Geschäftsführer seiner Handball-Bundesliga GmbH, Alexander Trost (34). Der waschechte Ermstäler wird zum Monatsende bei den Blau-Weißen ausscheiden.

Es waren nicht nur Gerüchte: Die Wege von Zweitligist TV Neuhausen und seinem Handball-Bundesliga GmbH-Geschäftsführer Alexander Trost (34) trennen sich vorzeitig. Das teilte der Verein aus dem Ermstal am Montagnachmittag mit. „Für uns gilt es jetzt die Nachfolge zu regeln“, heißt es von den Vereinsverantwortlichen des TVN.

Nachfolgend die Erklärung des TV Neuhausen im Wortlaut:

Die TV 1893 Neuhausen Handball-Bundesliga GmbH und Alexander Trost beenden ihre Zusammenarbeit frühzeitig. Der Geschäftsführer scheidet zum Monatsende aus. Die Auflösung des Arbeitsvertrages erfolgte einvernehmlich. Über die Details der Einigung vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.

„Ich hatte tolle, erlebnisreiche Jahre hier und bin dankbar für alles, was ich mit dem TVN erleben durfte. Die Entscheidung habe ich mir nicht leicht gemacht. Im Leben ist es manchmal so, dass sich Prioritäten verschieben. Deshalb bitte ich meine Entscheidung, aus persönlichen Gründen aufzuhören, zu respektieren. Ausdrücklich bedanken möchte ich mich bei allen „Mitstreitern“, die mich auf einem nicht immer einfachen Weg begleitet und bedingungslos unterstützt haben“, so Alexander Trost.

„Ali trat Anfang Juli mit der Bitte um eine Vertragsauflösung aus persönlichen Gründen an uns heran. Diesem Wunsch haben wir entsprochen. Für uns gilt es jetzt die Nachfolge zu regeln“, äußerten sich die TVN-Verantwortlichen.

Wie geht es weiter?

Der TV Neuhausen bereitet sich derzeit nach drei Jahren im Tübinger Exil auf die Rückkehr in die Hofbühlhalle vor. Der Dauerkartenverkauf läuft auf Hochtouren, viele TVN-Fans freuen sich ungemein auf die anstehenden Zweitligaheimspiele in der Hofbühlhalle, die gegenwärtig saniert wird . Dass sich nun innerhalb des Vereins eine weitere Baustelle gibt, ist eine unverhoffte Zusatzbelastung. Dem TVN bleibt zu wünschen, dass er Trosts Nachfolge geschickt und sorgsam regelt.

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