Flensburg / DPA  Uhr

Handballmeister SG Flensburg-Handewitt gibt sich bescheiden wie immer. „Favorit auf den Meistertitel ist der THW Kiel“, sagte Trainer Maik Machulla. „Wir möchten nach Hamburg. Der deutsche Meister gehört ins Final Four.“

Zwar hatte Machulla seit seinem Amtsantritt vor zwei Jahren in beiden Spieljahren die Meisterschale geholt, zur Endrunde um den DHB-Pokal hatte es seine Mannschaft aber nicht geschafft.

Dass es mit dem Titel-Hattrick klappen könnte, wollte er aber nicht ausschließen. „In der Bundesliga wollen wir so lange wie möglich oben mitspielen“, sagte der 42-jährige Machulla. „Wir wollen demütig unsere Arbeit machen und von Spiel zu Spiel schauen.“

Die Flensburger haben nur wenig Bewegung im Kader. Der Abgang der Top-Handballer Tobias Karlsson, der seine Karriere beendete, und Rasmus Lauge zum polnischen Serienmeister KS Kielce muss verkraftet werden. Einziger Neuzugang ist der Pole Michal Jurecki.

„Michal verfügt über viel Erfahrung. Ich gebe ihm die nötige Zeit, sich ins Team einzubringen“, betonte der Coach. Der von Kielce geholte 34 Jahre alte Rückraumspieler nannte es einen Traum, bei einem Bundesliga-Verein zu sein, der um die Meisterschaft spielt.

Der Schwerpunkt der Trainingsarbeit liegt laut Machulla auf der Abwehr. „Im Angriff sind wir eingespielt, da sehe ich nicht die Schwierigkeiten“, meinte er. Wichtig sei es, die Lücke in der Abwehr zu schließen, die Karlsson hinterlassen hat. Die Flensburg werden sich schon am 21. August einem Härtetest unterziehen, wenn sie im Supercup auf den Erzrivalen Kiel treffen.

Kader SG Flensburg-Handewitt

Spielplan SG Flensburg-Handewitt