Handball-Württembergliga Steinheimer Handballer scheitern wieder an sich selbst

War mit dem Ergebnis nicht zufrieden: Steinheims Trainer Sebastian Weber.
War mit dem Ergebnis nicht zufrieden: Steinheims Trainer Sebastian Weber. © Foto: Oliver Vogel
Steinheim / Edgar Deibert 13.11.2017
Bei seiner 30:32-Heimniederlage gegen den HC Hohenems hält der TV Steinheim über weite Strecken gut mit, macht aber zu viele Fehler.

Was kann man da als Trainer noch machen? Im Heimspiel gegen den HC Hohenems, der nun die Tabelle anführt, brachten sich die Handballer des TV Steinheim erneut um den Lohn der Arbeit, weil sie ihr Potenzial erneut nicht über die gesamte Spielzeit abrufen konnten. „Es war sogar eines unserer besten Spiele der Saison“, sagt Sebastian Weber. Letztlich hätten aber zwei, drei Schwächephasen, die sich seine Mannschaft leistete, das Spiel entschieden, bedauert der Steinheimer Trainer.

Bis zur 23. Minute legten die Hausherren immer wieder ein Tor vor und führten zwischenzeitlich sogar mit zwei Treffern, so etwa beim 3:1, 5:3 oder beim 10:8. Zum Ende der ersten Halbzeit gingen die Gäste allerdings in Führung. Jan Philipp Terbeck stellte in der 29. Minute den 14:15-Anschlusstreffer her und Gästespieler Rainer Nachbauer bekam eine Zweiminuten-Zeitstrafe. Doch anstatt nun auszugleichen oder gar selbst wieder in Führung zu gehen, kassierten die Steinheimer bis zur Pause in Überzahl drei Gegentore in Folge.

Ganze Mannschaft macht Fehler

Nach dem Seitenwechsel zogen die Gäste sogar zwischenzeitlich auf 21:16 davon, ehe Steinheim sich bis zur 43. Minute auf 23:24 herankämpfte. Nun bekamen die Hausherren sogar einen Siebenmeter zugesprochen, den Maximilian Rau allerdings vergab.

Die Gastgeber blieben aber bis zum 26:27 nach knapp 48 Minuten dran, ehe Hohenems wieder – und dieses Mal vorentscheidend – davonzog. „Leider haben wir die Chance, selbst in Führung zu gehen, nicht genutzt“, bedauert TV-Coach Weber. Warum sich sein Team immer wieder solche Schwächenphasen leistet, könne er aber noch nicht sagen. Auffällig sei aber, dass sich die Fehler immer auf mehrere Schultern verteilen. Beim TV Altenstadt gelte es für sein Team am kommenden Sonntag (17 Uhr), wieder Boden gut zu machen, sagt Weber.