Souveräner Auftritt

Lukas List (Mitte) war mit sieben Toren der treffsicherste Pfullinger in Langenau. Foto: Eibner
Lukas List (Mitte) war mit sieben Toren der treffsicherste Pfullinger in Langenau. Foto: Eibner
WOLFGANG GATTIKER 13.01.2014
Zumindest eine Nacht lang war der VfL Pfullingen Tabellenführer der Oberliga, denn er siegte in Langenau souverän mit 31:17, hat jetzt 11:1 Punkte in Folge eingefahren, ist auf Aufstiegskurs.

Im Hinspiel gab es ein 31:13 und nun erneut einen Kantersieg - wieder mit 31 Toren. Die Gastgeber traten ohne ihren verletzten Oldie Hartwig Schenk an, waren so geschwächt wie der VfL, denn Trainer Greiner musste auch auf einige Spieler verzichten. Torwart Schneider hatte sich beim Joggen verletzt, Gollmer, Möck, Thiemann und Hertwig fehlten auch, dafür war Timo Wolf wieder dabei. So hatte Greiner nicht viele Alternativen - am Kreis gefiel Sven Maier als einziger Kreisläufer mit vier Toren. Bis zum 8:9 war das Spiel ausgeglichen, ehe der VfL auf 12:8 wegzog, bei der Pause mit 16:11 führte. Das war schon eine kleine Vorentscheidung.

Nach dem Seitenwechsel hatte man fünf Fehlwürfe zu verzeichnen, die schwachen Gastgeber kamen aber auch nur zu einem Tor, dann machte der VfL jedoch ernst - über Außen (Breckel) und über Tim Keupp erzielte man sechs Tore zum 12:22 - die Messe war gelesen.

Der Widerstand der HSG war längst gebrochen, der VfL konnte sein Spiel durchziehen, musste nicht an Grenzen gehen, wurde auch ab und zu nachlässig, was Greiner nicht so gefiel. Man hatte die HSG im Griff, dennoch hätte sich Greiner noch mehr Konzentration gewünscht. Der Start ins Neue Jahr ist gelungen. Greiner bilanzierte: "Natürlich war es wichtig, die Punkte zu holen, der Gegner war der richtige zum Auftakt, wir brillierten nicht, zogen unser Spiel durch, das reichte ohne glänzen zu müssen. Die HSG fand kein Mittel gegen unsere variable Abwehr, die waren schwach, aber man muss auswärts erst einmal 31 Tore erzielen und unter 20 kassieren. Wir haben unsere Pflicht erfüllt, mehr nicht. Da gilt es nun konzentriert weiter zu arbeiten, denn die HSG war kein Maßstab im Hinblick auf den erhofften Aufstieg. Nun kommt Wangen, dann geht es zum Gipfelduell nach Nußloch, da hoffe ich, dass unsere Verletzten fit sind. Die brauchen wir alle."

VfL Pfullingen: Tölke - Maier (4), Keupp (6), Fernow, Jabot (1), Breckel (6), List (7/4), Wolf (3), Friedrich (1), Reusch (3).

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