Handball Söflinger Handballer vor dem „schwersten Spiel der Vorrunde“

TSG-Coach  Gabor Czako ist mit seinem Team der Favorit.
TSG-Coach Gabor Czako ist mit seinem Team der Favorit. © Foto: Volkmar Könneke
Söflingen/Blaustein / swp 25.11.2017
Die Handballer der TSG Söflingen empfangen das Liga-Schlusslicht Neckarsulm. Eine Aufgabe, die Trainer Gabor Czako Sorgenfalten bereitet. Liga-Konkurrent Blaustein muss zu einem Gegner, dem zuletzt ein wahres Tore-Feuerwerk abgebrannt hat.

Was auf den ersten Blick nach einer einfachen Aufgabe aussieht, zaubert Gabor Czako Sorgenfalten auf die Stirn. „Das ist das schwerste Spiel der Vorrunde“, stellte der Trainer der Söflinger Handballer vor dem morgigen Gastspiel des BWOL-Schlusslichts NSU Neckarsulm fest (17 Uhr/Kuhberghalle). Lange genug steckten die Gastgeber selber im Tabellenkeller fest und haben gemerkt, wie schwer sich Teams zum Teil mit der Favoritenrolle tun. Damit sich kein Spieler zu sicher fühlt, hat Czako noch einmal klar gestellt, dass Neckarsulm und die TSG, aktuell Neunter der Liga, lediglich drei Minuspunkt trennen. Neben Adrian Wowra muss Czako im letzten Heimspiel des Jahres eventuell auch auf Dennis Hartmann verzichten.

Beim Konkurrent TSV Blaustein lichtet sich derweil das Lazarett zumindest ein wenig. Abwehrchef Jan-Marco Behr wird am Sonntag im Gastspiel beim TSV Deizisau (17 Uhr) sein Comeback feiern. Zudem steht mit Lars Wittlinger, der zuletzt mit Göppingen in der A-Jugend-Bundesliga im Einsatz war, ein weiterer Akteur zu Verfügung. Demgegenüber stehen weiterhin die Langzeitverletzten Joshua Hoßfeldt, Marcel Glück, Lucas Barthel und Jannik Staiger. Zudem sind Philipp Frey und Rupert Wieja angeschlagen. 

Die Voraussetzungen für einen Auswärtssieg könnten also besser sein. Zumal Deizisau nach einem Trainerwechsel mit einem 46:31 in Lauterstein aufhorchen ließ. Ein Auftritt, den der neue Coach Veit Wagner bei seiner Heimpremiere sicherlich gerne wiederholen würde. Dazu setzt er auf eine aggressive 3:2:1-Abwehr, die beim Gegner viele Ballverluste erzwingen und einfache Gegenstoßtore bringen soll. In Lauterstein ging diese Plan auf. Für Blaustein gilt es also vorrangig, auf den Ball aufzupassen.

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