Ostfildern / Jochen Gerstlauer In Ostfildern musste sich Württembergligist SHB mit 21:40 geschlagen geben. Zusätzlich reißen die personellen Abgänge nicht ab.

Der Erfolg im letzten Heimspiel war nicht der erhoffte Wachrüttler im Ligaendspurt. In Ostfildern musste sich die Spielgemeinschaft Herbrechtingen/Bolheim nun mit 21:40 erneut geschlagen geben. „Wenn es bei uns mal nicht so läuft, fehlen einfach die personellen Alternativen, um das Ruder auch mal herumzureißen“, so Kapitän Steffen Zeiher.

Nun haben sich mit Mailänder und Mäck zwei weitere Spieler für die nächste Saison von der Mannschaft verabschiedet. Mailänder geht aus beruflichen Gründen, Toptorjäger Mäck sucht in Söflingen eine neue sportliche Herausforderung in der vierten Liga. Vorrangig versucht die SHB die Trainerpersonalie in den nächsten ein bis zwei Wochen in trockene Tücher zu bringen.

Ohne Coach Mickel Washington, der mit der U19 des FCH unterwegs war, fuhren die SHBler zur abstiegsbedrohten HSG Ostildern. Michi Kling führte in diesem Spiel von der Bank aus Regie – eine zusätzliche Schwächung zu den bekannten Ausfällen.

Nach Fehlstart zunächst ausgeglichen

Wieder waren es aber auch die vielen vergebenen Chancen und unvorbereitete Würfe, die es den Hausherren leicht machten. Wie gewohnt fand der Gegner besser ins Spiel. Beim 1:5 nach knapp sechs Minuten war der Fehlstart perfekt. Doch dann spielten die Gäste die Angriffe länger aus. Die Youngster Hauser und Bauer konnten den Anschluss wieder herstellen. Flügelflitzer Klotzbücher schaffte mit seinem Doppelschlag in der 16. Minute sogar den 7:7-Ausgleich. Daraufhin ging es wieder bergab. Zu allem Überfluss knickte Bauer um und musste den Rest des Spieles von der Bank verfolgen.

Nach vier weiteren Toren der Gäste legte Kling die grüne Karte. Doch die Hausherren, die jeden Punkt im Abstiegskampf brauchen, spielten unbeirrt weiter. So ging es bei einem Stand von 11:19 in die Pause. Die Gegenwehr in Halbzeit zwei blieb auf Seiten der Gäste aus. Beim 15:32 legte Kling zwölf Minuten vor dem Ende nochmal die Karte. Doch ohne Erfolg. Und so war es wieder ein Spiel mit 40 Gegentoren. Jochen Gerstlauer

Stängle, Gehringer, Bauer, Zeiher, Kling (n.e.), Klotzbücher, Hauser, Mailänder, Kresse, Baur, Wurelly, Kovacs, Do. Weller