Handball, 3. Liga Punkte für VfL Pfullingen?

Wolfgang Gattiker 30.11.2016

Der Tabellenvierte der 3. Liga, TuS Fürstenfeldbruck, bangt um 14 Punkte, die ihm abgezogen werden könnten. Im Vorjahr war man Zweiter (Ost-Staffel), verzichtete auf die Relegation und einen möglichen Aufstieg in die 2. Liga. Nun ist man Vierter, punktgleich mit dem Dritten, hat wieder Aufstiegschancen, doch es droht ein Hammerschlag.

So könnte man in Kürze vom Aufstiegs-zum Abstiegskandidaten werden, denn es geht um neun Spiele, in denen  mit Alexander Leindl ein Spieler mitwirkte, der nicht spielberechtigt war. Leindl hatte im Vorjahr ein Doppelspielrecht mit einem A- Jugend-Team. Die ist erloschen, dann muss ein neuer Pass beantragt werden. Das versäumten die Macher des TuS Fürstenfeldbruck, deshalb droht der Abzug von 14 Punkten - auch der VfL Pfullingen würde  profitieren und zwei Punkte bekommen, denn er hatte das Spiel gegen die Bayern verloren.

Der DHB hat ein Verfahren eröffnet, Fürstenfeldbruck hat eine Stellungnahme an den DHB geschickt und hofft auf  Milde, denn bei Abzug hätte man noch drei Punkte, würde auf einem Abstiegsplatz liegen.

Der VfL Pfullingen und die Verantwortlichen sehen dem Urteil entspannt entgegen, man müsse eben Regeln einhalten. Aber das wäre bei einem Abzug natürlich ein Donnerschlag. ga