DHB-Pokal Pflichtaufgabe souverän gemeistert

Frisch-Auf-Trainer Aleksandar Knezevic sah einen souveränen Sieg seiner Mannschaft im DHB-Pokal gegen Zwickau.
Frisch-Auf-Trainer Aleksandar Knezevic sah einen souveränen Sieg seiner Mannschaft im DHB-Pokal gegen Zwickau. © Foto: Peter Poller
Göppingen / Holger Riegel 08.10.2018

Dank eines 34:28 (16:14)-Erfolgs beim Handball-Zweitligisten BSV Sachsen Zwickau haben die Bundesliga-Spielerinnen von Frisch Auf Göppingn das Achtelfinale im DHB-Pokal erreicht.

Die Begegnung bei den Sächsinnen begann mit einem Treffer  für die Gastgeberinnen, denn  schon nach 36 Sekunden netzte Katarina Pavlovic zum 1:0 für ihre Farben ein. Es blieb die einzige Führung des Tabellenneunten der Zweiten Liga, denn drei grün-weiße Tore in Folge sorgten für einen gelungen Start der Mannschaft von Trainer und Geschäftsführer Aleksandar Knezevic in die Pokalbegegnung.

Doch die Zwickauerinnen ließen sich dadurch keineswegs beeindrucken, im Gegenteil: Der David spielte gegen den Goliath munter mit und war in der achten ­Minute beim Stand von 4:4 wieder auf Augenhöhe. Zwar gelang es den Göppingerinnen immer wieder vorzulegen, aber abschütteln ließ sich die Heimmannschaft nicht und so wurden die Seiten mit ­einer knappen 16:14-Führung von Frisch Auf Göppingen ge­wechselt.

Mit zwei Treffern der bestens aufgelegten Göppinger Flügelspielerinnen Iris Guberinic und Anja Brugger gelang es den Grün-Weißen nun aber erstmals, einen Vier-Tore-Vorsprung auf die Anzeigetafel zu bringen. Und an diesem Vorsprung sollte sich bis zum Ende der Begegnung nicht mehr viel ändern. Der BSV Sachsen Zwickau verkürzte, die Göppingerinnen legten nach, verpassten es allerdings, sich noch etwas mehr Luft zu verschaffen. Erst in den Schlussminuten wuchs die Führung auf fünf Treffer an und Spielführerin Iris Guberinic sorgte mit ihrem fünften Tor für den souveränen 34:28-Pokalerfolg.

„Zwickau war der erwartet unangenehme Gegner, aber wir hatten die Begegnung über die gesamte Spielzeit unter Kontrolle“, resümierte Frisch-Auf-Trainer Aleksandar Knezevic und freute sich über das Erreichen des Achtelfinals im nationalen Pokalwettbewerb.

Nach der Partie richtete der Übungsleiter seinen Blick auf die anstehenden Aufgaben. Am kommenden Sonntag reisen die Frisch-Auf-Frauen zu Bayer Leverkusen (Anwurf um 16 Uhr) und nur drei Tage später steigt das württembergische Derby gegen die TuS Metzingen in der EWS-Arena (Anwurf 19.30 Uhr). Der Trainer hofft, dass die verletzte Torjägerin Michaela Hrbkova nach ihrem Muskelfaserriss in der Wade wieder in den Kader zurückkehrt.

Die nächste Aufgabe im Pokal wartet am ersten Novemberwochenende auf die Grün-Weißen. Der Gegner steht noch nicht fest, aber Knezevic hofft auf eine lösbare Aufgabe, denn der grün-weiße Traum vom Final Four in der Stuttgarter Porsche-Arena soll weiterleben. „Schön wäre natürlich, wenn wir mal wieder zu Hause antreten dürften“, hofft der Coach, nachdem sein Team im Pokal oft auswärts ran musste. Holger Riegel

BSV Sachsen Zwickau: Zenner, Szott; Müller, Rösike, Kallenberg (1), Kracht, Herr, Pavlovic (7/1), Splechtova, Bolze (6/1), Hopp, Nagy (5), Choimowski (5), Pester, Redder (4).

Frisch Auf Göppingen: Zec, Leng­yel; Brugger (8), Blanke (6/3), Schindler (5), Kinlend (6), Guberinic (5), Adamkova (1), Krhlikar, Bergschneider, Petrinja (3).

Schiedsrichter: Susann Kruska und Sarah Lange (Berlin).

Zeitstrafen: 6:6 Minuten.

Zuschauer: 267.

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