Nur Außenseiterchance

Wegen einer Verletzung musste Marcel Planitz das Training vorzeitig abbrechen. Foto: Cornelius Nickisch
Wegen einer Verletzung musste Marcel Planitz das Training vorzeitig abbrechen. Foto: Cornelius Nickisch
HELMUT NEUMAIER 29.09.2012
Heute um 19 Uhr steht für Handball-Baden-Württembergligist TSV Heiningen das erste von zwei Auswärtsspielen in Folge auf dem Programm.

Bevor es in einer Woche zum Stauferlandderby bei der SG Lauterstein geht, müssen die Handballer von Baden-Württembergligist TSV Heiningen heute bei der TSG Söflingen antreten. Diese schwere Aufgabe in der Kuhberghalle können die Heininger mit Gelassenheit angehen. Wesentlich mehr unter Zugzwang stehen die Gastgeber.

Die TSG Söflingen stieg nach langem Hin und Her aus der dritten Liga ab und möchte diesen Betriebsunfall mit einer neu formierten Truppe so schnell wie möglich reparieren. Nach nur 2:4 Punkten stehen die Söflinger jedoch bereits unter Druck. Gerade darin könnte die Außenseiterchance für die Staren liegen. Nach dem wichtigen Heimsieg gegen Nußloch können die Staren gegen die Ulmer Vorstädter befreit aufspielen. Heiningen wartet noch immer auf den längst überfälligen ersten Auswärtserfolg seit der Zugehörigkeit zur Oberliga.

Auf Söflinger Seite agieren einige Spieler, die sich ihre ersten Handballsporen bei Klubs im Kreis Göppingen verdient haben. So wird unter anderem mit Andreas Schaaf ein Ex-TSVler auf einen Teil seiner ehemaligen Mitspieler treffen. Will das Team von TSV-Coach Tobias Hafner an der Donau für eine Überraschung sorgen, muss die Abwehr vor allem auf Simon Dürner und Kreisläufer Alexander Schmid ein besonderes Augenmerk werfen. Zudem müssen die Heininger die sich bietenden Chancen im Angriff konsequent nutzen.

Die Vorbereitung auf die Partie in Ulm verlief nicht optimal. Mehrere Spieler konnten aus beruflichen Gründen nicht das gesamte Trainingsprogramm absolvieren. Außerdem mussten unter anderem Marcel Planitz, Markus Spörle und Felix Kohnle das Training wegen Verletzungen vorzeitig abbrechen. Trotzdem hofft man, dass die Mannschaft komplett auflaufen kann.

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