Mit scharfen Schüssen zerlegen

Nach der unnötigen Niederlage gegen die TG Nürtingen geht es für den TVN II mit Hagen Gutbrodt (Mitte) zum sechstplatzierten TV Aixheim. Bei der weitesten Auswärtsfahrt möchten die Ermstäler nicht leer ausgehen. Foto: Silke Euchner
Nach der unnötigen Niederlage gegen die TG Nürtingen geht es für den TVN II mit Hagen Gutbrodt (Mitte) zum sechstplatzierten TV Aixheim. Bei der weitesten Auswärtsfahrt möchten die Ermstäler nicht leer ausgehen. Foto: Silke Euchner
BUXX 17.01.2014

TV Aixheim gegen

TV Neuhausen II (Sa., 19.30 Uhr)

Nach dem schlechten Start ins neue Jahr mit der knappen, aber vor allem unnötigen 28:29-Niederlage gegen die TG Nürtingen, geht es für den TVN II nun zum sechstplatzierten TV Aixheim. In der vergangenen Saison konnte man bei der weitesten Auswärtsfahrt des Jahres nur wenige Glanzlichter setzen, ging mit 29:34 unter.

Die Aixheimer Offensive gleicht einem Feuerwerk. Bereits 406 Mal waren die Ballwerfer aus dem Landkreis Tuttlingen erfolgreich. Doch das 6:0-Bollwerk des Turnvereins weist mitunter große Löcher auf: Über 400 Gegentreffer mussten die Schlussmänner des TVA schon schlucken. TVN-II-Coach Thomas Dangel umschreibt diesen ambivalenten Umstand wie folgt: "Die haben eine wahnsinnige Angriffsmaschinerie, kommen ausschließlich über die erste und zweite Welle, aber sind eben hinten nicht sonderlich sattelfest. Früher hätte man dazu Wild-West-Handball gesagt", lässt der ehemalig Zweitligaspieler wissen. Die Männer des TVN-Perspektivteams wollen den Aixheimer Saloon mit scharfen Schüssen aus dem Rückraum zerlegen und sich die Punkte mit unter den heimischen Hofbühl nehmen. Doch dazu "müssen wir alles in die Waagschale werfen und anders auftreten als gegen Nürtingen, dann haben wir eine Chance", teilt der Mann an der Seitenlinie mit, dass die samstägige Partie kein Selbstläufer wird. Doch im Ermstal ist man gewarnt vor den schießwütigen TVA-lern und will einen Abwehrriegel errichten, um dann mit schnellen Kontern zum Erfolg zu kommen. Dies muss jedoch ohne das handballtypische Harz glücken: In der Aixheimer Sporthalle herrscht striktes Haftmittelverbot, gar die eigenen Bälle müssen zu Hause bleiben. Nichtsdestotrotz wollen die Neuhäuser Handballer siegen: "Wir sollten fast schon gewinnen, wenn wir weiter vorne dran bleiben wollen", gibt Chefcoach Dangel eine klare Marschroute aus. VfL Pfullingen 2 gegen

Spvgg Mössingen (Sa. 18 Uhr)

Zum Derby empfängt das Team von Trainer Skip Anhorn am Samstag den Mitaufsteiger aus dem Steinlachtal, die Spvgg Mössingen. Das Hinspiel konnten die Gäste, auch auf Grund einer frühen roten Karte gegen Julius Haug, für sich entscheiden. Das Heimspiel wollen die Spieler um Daniel Votteler dagegen nicht so leicht aus der Hand geben, auch wenn das Seidel-Team das Auswärtsspiel zu einem Heimspiel machen möchte und sich vor der Rückrunde mit dem ehemaligen Pfullinger Oberligaspieler Simon Schleich verstärkte.

Der VfL hat derweil weiter Personalsorgen, Max Zwickel und Moritz Hipp sind verletzt, womit mit Kai Lehmann ein einziger gelernter Kreisläufer zur Verfügung steht. Trainer Skip Anhorn: "Wir haben nach der Verletzung von Moritz Hipp alles verloren, er konnte bisher nicht ersetzt werden". Ob Spieler der A2 im VfL-Kader sind, ist noch offen, da die Mannschaft zeitgleich spielt. Auch der Einsatz von Max Hertwig ist noch fraglich. Anhorn weiter: "Das Heimspiel wollen wir gewinnen. Auf die sehr gute Leistung bei der HSG Ostfildern im ersten Spielabschnitt lässt es sich aufbauen, da wollen wir anknüpfen und den Mittelfeldplatz behaupten". sege

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