Handball-Champions-League Löwen protestieren gegen Reduzierung der CL-Startplätze

Das Team von Trainer Nikolaj Jacobsen muss Meister oder Vizemeister werden um sich für die Champions League zu qualifizieren. Foto: Uwe Anspach
Das Team von Trainer Nikolaj Jacobsen muss Meister oder Vizemeister werden um sich für die Champions League zu qualifizieren. Foto: Uwe Anspach © Foto: Uwe Anspach
DPA 18.12.2017

Die Rhein-Neckar Löwen haben gegen die Reduzierung der deutschen Champions-League-Startplätze auf zwei Mannschaften protestiert.

„Die Champions League beraubt sich eines ihrer Zugpferde“, sagte die Geschäftsführerin des deutschen Handball-Meisters, Jennifer Kettemann, dem „Mannheimer Morgen“. Sie bedauere die Entscheidung, „da die deutschen Champions-League-Teilnehmer sich über Jahre nicht nur als sportliche Aushängeschilder für den gesamten Wettbewerb, sondern auch als Publikumsmagnete erwiesen haben.“

In der kommenden Saison erhält die Handball-Bundesliga für diesen internationalen Wettbewerb keine Wildcard mehr. Damit sind in der Spielzeit 2018/19 nur noch zwei statt bisher drei deutsche Vereine in der Königsklasse vertreten. Die beiden Startplätze gehen an den Meister und den Vizemeister.

Die Europäische Handball-Föderation und die HBL hatten zuletzt einen öffentlichen Streit wegen der zunehmenden Terminkollisionen ausgetragen. „Diese Entscheidung wird die Terminproblematik der nun verbleibenden zwei deutschen Teilnehmer nicht lösen, deshalb hätte ich mir eine andere Entscheidung gewünscht und würde es begrüßen, wenn alle Beteiligten gemeinsam nach einer Lösung suchen, statt auf ihren Standpunkten zu verharren“, sagte Kettemann.

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