Oberliga Lauterstein im Derby als Außenseiter

Lauterstein / ed 15.10.2016

Vor den früheren Begegnungen dieser beiden Stauferland-Vereine in den Ligen unterhalb der BWOL konnte man noch einen offenen Ausgang vorhersagen. Das hat sich geändert, seit Schwäbisch Gmünd vor zwei Jahren mit dem Aufstieg nachgezogen hat. Die seitherigen drei Siege für Gmünd machen dies deutlich, ebenso die letzten Platzierungen in der Tabelle.

In der Abschlusstabelle im April 2016 führte der TSB das breite Tabellenmittelfeld an und beendete die Saison als Vierter, während bei der SGL die Relegationsspiele noch gut in Erinnerung sind. Ebenso sprechen die ersten Partien der laufenden Saison für Schwäbisch Gmünd. Zum Auftakt gab es eine Niederlage beim Drittligaabsteiger Kornwestheim, anschließend wurden drei Spiele gewonnen. Zuletzt kehrten die Gmünder nach einem Unentschieden enttäuscht vom südbadischen Aufsteiger Hofweier zurück. Sie hatten einen Sieben-Tore-Vorsprung in der letzten Viertelstunde verspielt. Andererseits reist Lauterstein mit einer nicht eingeplanten Heimniederlage gegen Aufsteiger Blaustein an.

Die Niederlage gegen Blaustein führt Lautersteins Trainer Stefan Klaus auf mangelhaftes Abwehrverhalten zurück, aber auch darauf, dass unter der Woche aufgrund von Verletzungen kein reguläres Training möglich war. Da sieht es aktuell nicht besser aus. Von den  Mittespielern fällt Christian Stuber weiter aus und bei Tobi Schmid entscheidet sich ein Einsatz kurzfristig. „Trotz vergebener Möglichkeiten und technischer Fehler war der Angriff nicht das große Problem,“ analysierte Stefan Klaus nach der Heimniederlage. „Doch ich erwarte eine Reaktion meiner Mannschaft und bin selber gespannt, was wir im Lokalderby zeigen,“ versucht der SGL-Coach die Leistungsreserven bei den Gelb-Blauen heraus zu kitzeln. ed

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